John Fogerty (Pressebild, 2019)

John Fogerty (Pressebild, 2019) © Nela Koenig

Es ist eine echte Überraschung: Offenbar haben John Fogerty und seine ehemaligen Creedence Clearwater Revival-Mitstreiter Stu Cook und Doug Clifford ihre jahrzehntelangen Konflikte ad acta gelegt.

In einem Interview mit Billboard sagte Bassist Cook kürzlich, dass die verbliebenen Mitglieder von CCR inzwischen auf die "guten Aspekte von Creedence fokussiert" seien. Das scheint zu bedeuten, dass eine der längsten Streitereien der Rockgeschichte zum Ende gekommen ist.

Zwar sind bisher keine gemeinsamen Konzerte in Aussicht, aber Creedence Clearwater Revisited, das Live-Projekt von Cook und Clifford wird nach der aktuellen Tour zu existieren aufhören. Eine Live-Reunion scheint zumindest nicht mehr komplett ausgeschlossen. Allerdings ist die CCRevisited-Tour eine Abschiedstour, aber wie wir alle wissen, muss das nicht viel bedeuten.

CCR @ Woodstock

Cook, John Fogerty und Schlagzeuger Doug Clifford arbeiten zudem zusammen an einigen Projekten, die mit der Geschichte der Band zu tun haben. 

Dazu zählt auch die Veröffentlichung des Woodstock-Auftrittes der Band, der 1970 nicht Teil der gleichnamigen Dokumentation und ihres Soundtracks war, so dass die Teilnahme der Band an dem legendären Festival in den folgenden Jahrzehnten fast in Vergessenheit geriet.

Langer Streit

Creedence Clearwater Revival lösten sich 1972 auf, nachdem sie seit 1968 sieben Studioalben veröffentlicht hatten. John Fogertys Bruder Tom, der 1990 verstarb, hatte die Band bereits ein Jahr zuvor verlassen.

Seitdem bekriegten sich John Fogerty und die verbliebenen Bandmitglieder und überzogen sich gegenseitig mit Gerichtsverfahren. Dass diese Streitereien nun ein Ende zu haben scheinen, kann man durchaus als große Überraschung betrachten.

John Fogerty wird 2019 übrigens auch nach Deutschland kommen und eine Handvoll Konzerte spielen.

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