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Guns N' Roses (live in Mannheim 2018) © Rudi Brand

Fast zwei Jahre lang war der Gitarren-Gott mit Guns N' Roses auf "Not In This Lifetime" Welttournee. Die erfolgreiche Tour erinnert Slash daran, wie er zu solcher Bekanntheit gelangt ist, und an seine gefährdete Heimat.

Durch sein Gitarrenspiel hat Slash sowohl mit Guns N' Roses als auch mit seinen weiteren Bands und Projekten Legenden-Status erreicht. Am Ende der fast zweijährigen, immens erfolgreichen "Not In This Lifetime"-Welttournee von Guns N' Roses reflektiert er seinen persönlichen Erfolgsweg. Im Tourabschnitt durch Asien verriet er Billboard Radio China seine Gedanken dazu:

"Ich hatte überhaupt keine Ambitionen, dorthin zu gelangen, wo ich mich in diesem Moment befinde. Eigentlich ging es immer nur darum weiterzuspielen, um besser zu werden, um weitere Konzerte zu geben und auf die Zeit zu warten, wenn man eine weitere Platte machen kann. Es war nur eine weitere Art, einen Fuß vor den anderen zu setzen."

Gemischte Gefühle

Bei all dem Trubel der Welttournee hat Slash vor allem die Sicherheit seiner Heimat Los Angeles im Sinn, die durch die anhaltenden Waldbrände der letzten Wochen gefährdet ist:

"Es in den Nachrichten zu sehen, wenn es so nah an deinem Zuhause passiert, verursacht so ein seltsames Gefühl der Hilflosigkeit. Und dann hast du ein paar Minuten später einen Auftritt und du vergisst das alles und bist drei Stunden lang da draußen... Und danach kommst du zurück, schaltest die Nachrichten ein und eine weitere Nachbarschaft ist abgebrannt."

Trotz dieser hilflosen Momente beschreibt Slash die aktuelle Tournee mit der Band als "eine der großartigsten Erfahrungen" seiner Karriere. Seine Erfolge schreibt er seiner Einstellung zu, "ein Nein nicht zu akzeptieren", an der sich nichts geändert habe, seit er das erste Mal eine Gitarre in der Hand hielt. 

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