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Mötley Crüe (live in Stuttgart, 2015) © JOY DANA GÖRIG

2001 veröffentlichten Mötley Crüe "The Dirt", ihre Autobiographie in Buchform. Nun sind die Dreharbeiten für die Verfilmung abgeschlossen. Am 22. März erscheint das schamlos ehrliche und detailgetreue Biopic auf Netflix.

"The Dirt: Confessions of the World’s Most Notorious Rock Band", so der Name der Autobiographie der Glam-Metalband Mötley Crüe von 2001, die die Band gemeinsam mit New York Times-Journalist Neil Strauss schrieb.

Die Buchfassung erzählt auf schonungslose Weise Geschichten, die so verrucht sind, wie es sich für eine Glam-Metalband in den 1980er und 1990er Jahren gehört: Exzesse, Alkohol, Drogen und Groupies gehören ebenso ins Bild wie Momente der Depression oder der Katharsis und die persönlichen Beziehungen der Bandmitglieder.

Unverfälscht

Dass das Werk verfilmt werden sollte, war schon vor einigen Jahren klar. Regisseur Jeff Tremaine nahm sich der Sache an und spannte die filmische Umsetzung so realitätgetreu wie möglich auf.

In einem Interview mit dem Rolling Stone 2015 gaben Tommy Lee und Nikki Sixx Einblicke in die Arbeit des Regisseurs, der sich nicht nur bemühte, die Ära der 1980er Jahre detailgetreu darzustellen, sondern auch die Bandgeschichte so unverfälscht wie möglich zu erzählen - auch im Interesse der Band selbst.

In den letzten Zügen

Mit der Zeit sickerten weitere Informationen über die Verfilmung durch. Machine Gun Kelly spielt Tommy Lee, Douglas Booth wird als Nikki Sixx zu sehen sein, Iwan Reheon als Mick Mars und Daniel Webber als Vince Neil. Ozzy Osbourne, Heather Locklear und der Bandmanager Doc McGhee werden ebenfalls durch Schauspieler verkörpert.

Neil verkündete nun in einem Tweet, dass er den Film bereits gesehen habe und er am 22. März 2019 auf Netflix erscheinen wird. Offensichtlich gefiel ihm das Ergebnis - ob das auch für Mötley Crüe Fans zutrifft, wird sich im Frühjahr herausstellen.

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