Rammstein (2017)

Rammstein (2017) © Universal Music

Die Rammstein-Konzerte 2019 waren in Rekordzeit ausverkauft - das nutzte Viagogo aus, um Tickets weit über Originalpreis anzubieten. Das Landgericht Hamburg erließ eine einstweilige Verfügung gegen die Plattform, die nun keine Rammstein-Tickets mehr verkaufen darf.

Schon seit langem setzen sich Rammstein gegen überteuerte Kartenverkäufe auf dem Ticketzweitmarkt ein. Für ihre Stadiontour durch Europa 2019 traf die Band entsprechende Maßnahmen: Die Tickets sind personalisiert und ausschließlich über Eventim erhältlich.

Über Umwege

Da viele Konzerte der Tour innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren, darunter auch alle Deutschlandkonzerte, gingen viele Fans leer aus. Wer kein Glück bei Eventim hatte, versucht eventuell, über nicht autorisierte Anbieter wie Viagogo an Tickets zu gelangen.

Doch die Weitergabe der personalisierten Tickets ist verboten. Außerdem werden diese auf der umstrittenen Plattform zu einem Vielfachen des Originalpreises angeboten.

Verfügung gegen Viagogo

Um dem ein Ende zu setzen, erließ das Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Viagogo. Die Plattform darf weder Tickets für die Tour verkaufen, noch Ad-Words-Anzeigen auf Google schalten, um für die Rammstein-Karten in den Suchergebnissen zu werben.

Obwohl die Konzerte ausverkauft sind, gibt es allerdings noch Hoffnung für Fans: Ab 1. März 2019 startet auf der Eventim-Plattform "Fansale" der Verkauf von zurückgegebenen Tickets.

Rammstein live 2019

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