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Dead Can Dance (2012) © Sacks & Co.

Es war eigentlich unvermeidlich, dass Dead Can Dance eines Tages ein Album mit dem Titel "Dionysus" veröffentlichen würden. Oder war es das? Mit dem neuen Werk spielen sie jedenfalls Mitte 2019 fünf Deutschlandkonzerte.

Dead Can Dance sind ein Phänomen: Eine Weltmusik-Band für Pop-Anhänger, eine Gothic-Band für Fans der Neoklassik, eine Folk-Band für die Schwarze Szene. Lisa Gerrard und Brendan Perry sind vieles für ganz unterschiedliche Leute. 

Unheimlich konstant

Unnahbar und in gewisser Weise unergründlich verschmelzen sie in ihrer Musik seit den 1980er Jahren immer wieder unterschiedliche Stile. Weltmusik und Pop, Folk und Neoklassik klingen bei ihnen trotz der sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten von Gerrard und Perry wie aus einem Guss.

Dass sie auf ihrem neuen Album dem verruchten, faszinierenden griechischen Gott "Dionysus" nachspüren, vermag einerseits nicht zu überraschen. Ihre Musik besitzt durchaus eine spirituelle Erhabenheit, die sich zur Ekstase steigern kann. Andererseits ist Dionysus nicht gerade eine Gottheit der subtilen Zwischentöne, die wiederum eine Spezialtät von Dead Can Dance sind.

Hohe Nachfrage garantiert

Nachdem Dead Can Dance zuletzt 2013 in Deutschland zu sehen waren, kehren sie 2019 für fünf Konzerte zurück. In Berlin und Bochum finden jeweils zwei Konzerte an aufeinanderfolgenden Tagen statt, dazu kommt ein Auftritt in der Alten Oper in Frankfurt.

Wenn vergangene Tourneen ein Indiz sind, sollten Fans nicht allzu lange mit dem Kartenkauf zögern, vor allem das Konzert in Frankfurt wird vermutlich schnell ausverkauft sein.

Dead Can Dance live 2019

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