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Impressionen vom Nachtwandel im Jungbusch Mannheim 2017 © Torsten Reitz

Nach dem erfolgreichen Comeback im Vorjahr steht der Termin des 14. Nachtwandels bereits fest. Am 26. und 27. Oktober feiert der Jungbusch. Im Programm befinden sich einige Specials, die die ganze Vielfalt des Jungbuschs zeigen sollen.

Hier geht es zum Bericht vom Nachtwandel 2018

Die Bilder des Nachtwandels 2018 sind hier

Der Nachtwandel wird am 26. und 27. Oktober wieder zahlreiche Besucher in den Mannheimer Stadtteil Jungbusch locken. Die steigenden Besucherzahlen der letzten Jahre vor der einjährigen Pause stellten die Veranstalter vor wachsende Anforderungen, die sie im Verbund mit der Stadt Mannheim und und ihren Institutionen im letzten Jahr mit einem neuen Konzept erfolgreich bewältigten. 

Mit gefestigter Organistation will der 14. Nachtwandel im Jungbusch nun mit einem unfangreichen Programm die Vielfalt des Stadtteils unter Beweis stellen. Gemeinsam präsentieren die Mitwirkenden kulturelle Projekte aller Art und liefern so ein Beispiel des friedlichen und produktiven Zusammenlebens.

Interaktiv

Das ist nicht nur einfach so dahergeredet: Der Nachtwandel will nicht einfach Kultur anbieten, sondern ruft zum gemeinsamen Gestalten des Stadtteils und zum Diskurs über das Miteinander auf.

Die ARAL-Tankstelle wird zur gARALerlie, das "improvcomedy"-Ensemble improvisiert in der FundaBar ein Live-Hörspiel, am Quartiersplatz oder auf der Youngbush-Island entstehen kollektive Kunstwerke. Auch bei vielen anderen Angeboten sind die Besucher eingeladen, selbst am Kulturfest teilzuhaben und sich auszutauschen.

Menschen zeigen ihren Stadtteil

Wie der Jungbusch von seinen Bewohnern nicht nur geformt, sondern auch wahrgenommen wird, kann in zahlreichen Ausstellungen, Installationen und Filmvorstellungen betrachtet und reflektiert werden.

Das Integrationsprojekt ZuwaMa zeigt die "Doppelte Heimat" seiner Teilnehmer mit Collagen, Fotos und Videoclips in der Biotopia. Die Jugendinitiative Jungbusch stellt im laboratorio17 ihren ganz eigenen Blick auf ihren Stadtteil mit dem Projekt "159 Jungbusch – Unser Gebiet" vor. Im Galerie Schaukasten können Fotos, beim Buschkino Open Air Filme über und aus dem Jungbusch betrachtet werden.

Vielfalt in der Jungbuschsstraße

Wie man es vom Nachtwandel gewohnt ist, sind Musik, Tanz, Bildende Kunst, Theater und Gastronomie aller möglichen Sparten abgedeckt. Die Hinterhöfe und Bars der Jungbusch- und Beilstraße laden wieder zu den verschiedensten musikalischen Entdeckungen ein und bieten darüber hinaus die Gelegenheit bislang unbekannte Orte zu erkunden.

Der Jungbusch bietet an diesem Wochenende natürlich auch Einblick in seine internationale Vielfalt in Form der Darbietungen der Orientalischen Musikakademie Mannheim sowie Veranstaltungen des Internationalen Frauentreffs, des Trommelpalasts, zweier Moscheen und zahlreicher Street-Food-Stände. Dazu gibt es natürlich Musik von Soloacts und Bands bis tief in die Nacht.

KulturTram

Schon auf der Anreise wird man die kulturelle Vielfalt des Jungbuschs erleben können: Bei einer Sonderfahrt der Straßenbahn über den Luisenring wird am Freitag von 19:00 Uhr bis 23:30 Uhr Live-Musik direkt in der Bahn für ein ausgelassenes Warm-Up sorgen.

Beginn und Anreise

Aufgrund der Vielfältigkeit des Programms ist es unmöglich, die gesamte Bandbreite der zwei Abende des Nachtwandels in einem Artikel abzudecken. Das detaillierte Programm findet ihr hier. An beiden Tagen startet das Kulturfest jeweils um 19 Uhr.

Bei dem Trubel in weiten Teilen des Jungbuschs empfiehlt es nicht nicht, mit dem PKW anzureisen, da an beiden Veranstaltungstagen ab 17:00 Uhr bis in die Morgenstunden die Straßen im Jungbusch gesperrt sein werden und es kaum Parkmöglichkeiten gibt. Mit dem ÖPNV, dem Fahrrad oder zu Fuß reist man hingegen stressfrei an.

Spende statt Eintritt

Der Nachtwandel lebt vom Engagement der Mitwirkenden und Besucher, ist aber ohne die finanzielle Beteiligung verschiedener Akteure nicht denkbar. Dazu zählen die Stadt Mannheim, im Jungbusch verwurzelte Sponsoren, aber auch die Gastronomen, die mit freiwilligen Beiträgen dafür sorgen, dass der Nachtwandel stattfinden kann. 

Nach Auskunft von Quartiermanager Michael Scheuermann waren die Bemühungen bei den Gastronomen erfolgreich. Die Inhaber vieler alteingesessener Kneipen, Bars und Restaurants waren sofort bereit, den Nachtwandel finanziell zu unterstützen. Bei anderen war etwas mehr Überzeugungsarbeit notwendig, aber mit einer Ausnahme gelang es den Veranstaltern, alle zum Mitmachen zu bewegen.

Auch die Besucher sind aufgerufen, den Nachtwandel zu unterstützen: Unter dem Motto "Spende statt Eintritt" wird die aus dem letzten Jahr bekannte Kampagne fortgeführt, bei der Besucher durch den Erwerb eines Nachtwandel-Bechers oder eines Nachtwandel-Buttons ihren Beitrag leisten, um die Zukunft des Nachtwandels dauerhaft zu sichern.

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