Plakataktion des Vereins "Zug der Liebe"

Plakataktion des Vereins "Zug der Liebe" © Quelle: Zug der Liebe

Der Verein "Zug der Liebe" hat zusammen mit einigen Berliner Clubs die Plakataktion "GEGEN AfD HETZE - zusammen mit Berliner Clubs" gestartet. In Berlin finden am 18. September Wahlen statt.

Nach der aktuellen ARD-Vorwahlumfrage käme die AfD in Berlin auf 15 Prozent. Die Organisatoren des Technofests "Zug der Liebe", das sich für mehr Toleranz und Miteinander in der Gesellschaft einsetzt, sehen diese Zahl mit Sorge.

Im vergangenen Jahr nahmen sie gegen Pegida eine deutliche Haltung ein, dieses Jahr richtet sich der Blick auf die AfD. In Zusammenarbeit mit mehreren Berliner Clubs entstand nun eine Serie an Protest-Plakaten, die in der Hauptstadt für Aufmerksamkeit sorgen.

"sorry, AfD steht nicht auf der Liste!"

Die Idee dahinter beschreiben die Initiatoren so: "Wenn deine Clubs Stellung beziehen gegen Rechtspopulismus, sollte das auch dich überzeugen, nicht der AfD deine Stimme zu geben."

Slogans und Bildauswahl wurde den Locations überlassen. Einige Beispiele:

  • Burg Schnabel: "Tanz dich frei von deinen Vorurteilen – wähle nicht AfD"
  • Goldengate Berlin: "Isolation ist keine Option. AfD auch nicht".
  • Hangartechno: "sorry, AfD steht nicht auf der Liste!"
  • Maze: "Kunst und Kultur beruhen auf Vielfalt und Toleranz. Intoleranz ist Einfalt und keiner Bühne wert. Wählt nicht AfD."

"Es ist für uns selbstverständlich, dass an einem Ort, an dem wir frei feiern möchten, kein Platz ist für Menschen die andere Menschen verletzen", wird der Mensch Meier Club zitiert. "Darum werden wir hier keine Formen von rassistischen, sexistischen und anderen diskriminierenden Verhaltensweisen dulden."

Alle Motive und Plakate findet ihr auf der Webseite zur Aktion.

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