Puppentheater Helmi (Pop Up Festival, 2016)

Puppentheater Helmi (Pop Up Festival, 2016) © Pop Up Festival

Letztes Jahr feierte das Pop Up Festival in Worms Premiere. Im Herbst 2016 geht es in die zweite Runde und die ersten spannenden Programmpunkte stehen bereits fest.

Ebenfalls fest steht der Termin: Vom 23. September bis 1. Oktober wird es in Worms wieder eine Hülle und Fülle an kulturellen Veranstaltungen geben. Wie vielseitig es dort zugeht, impliziert schon der volle Titel der Eventreihe: Pop Up Worms – Festival für junge Kultur, neue Perspektiven und andere schöne Dinge. Wenn das mal kein Statement ist.

Zunächst wird es einen Programmpunkt geben, an dem sich die Bürger der Stadt selbst beteiligen sollen: ein leeres Buch. Unter dem Motto "Ab in die Zukunft - Wormser schreiben Geschichte" sollen möglichst viele Einwohner das Buch mit ihren Wünschen, Träumen und Visionen zu Worms füllen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Und es gibt mehr

Insgesamt sollen dieses Jahr rund 30 Veranstaltungen stattfinden. Dazu zählen auch zwei bereits angekündigte Workshops. Der erste findet am 26. September statt und trägt den Titel "Worms – City of What!?". Hier soll es darum gehen, womit sich Wormser identifizieren und worin sie das Potenzial ihrer Stadt sehen.

Auch der zweite Workshop am 28. September beschäftigt sich inhaltlich intensiv mit der Wahrnehmung der Stadt. Der Titel "Middle-sized cities matter" sagt bereits viel aus. Hier ist es das Ziel die Attraktivität von Worms herauszuarbeiten und Ideen zu sammeln, wie es sich zwischen zwei Metropolregionen behaupten kann.

Stadtbezogen

Zudem wurde der Autor Michael Ebmeyer als Writer-In-Residence verpflichtet. Das bedeutet, dass der normalerweise in Berlin lebende Literat während des Pop Up Festivals in Worms wohnen wird und seine Erfahrungen und Begegnungen anschließend zu Papier bringt.

Man merkt dem bisherigen Programm an, dass die Veranstalter sich intensiv mit der Zukunft ihrer Stadt beschäftigen. Das geschieht jedoch nicht auf Verwaltungs- und Politikebene, sondern mit dem Mittel der Kultur und mithilfe der eigenen Bürger. Ein ebenso ambitioniertes wie lohnenswertes Unterfangen. 

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