Kwabs (live auf dem Reeperbahn Festival 2014)

Kwabs (live auf dem Reeperbahn Festival 2014) © Nina Zimmermann

Frei.Wild sorgen wieder einmal für Kontroversen. Auf ihrer Homepage scheinen sie einen Auftritt in Hamburg beim Reeperbahn Festival bekanntzugeben. Die Organisatoren des Festivals stellen aber klar, dass die Gruppe kein Teil des Programms ist.

Eine Meldung auf der Homepage der umstrittenen Südtriroler Band Frei.Wild lädt zu Missverständnissen ein. Unter dem Titel "Der Reeperbahn ihr Festival, Frei.Wild live im Platzhirsch" scheinen Frei.Wild anzukündigen, dass sie im Rahmen des Reeperbahn Festivals aufreten werden. Die Bezeichnung "Der Reeperbahn ihr Festival" für ihren Hamburger Auftritt ist jedenfalls sehr missverständlich – und das vermutlich mit Absicht.

Die Organisatoren des Reeperbahn Festivals wehren sich gegen diese Vereinnahmung. Sie stellen klar, dass Frei.Wild nicht auf dem Reeperbahn Festival, sondern während des Festivals im Platzhirsch, einem Club auf St. Pauli auftreten werden, der nicht am Programm des Festivals teilnimmt.

Kein Platz für Frei.Wild

Die Organisatoren des Reeperbahn Festivals erklären weiter dazu: "Zu keiner Zeit hätten wir der Band ein Forum oder eine Bühne geboten. Das Reeperbahn Festival bleibt, wie man es auch vom Stadtteil St. Pauli kennt, bunt und offen für alle – und bietet weder rassistischem, faschistischem, nationalistischem, gewaltverherrlichendem oder anderem extremen Gedankengut eine Plattform. Uns geht es um das international verbindende Element von Musik!"

Frei.Wild zeigen damit wieder einmal, wie geschickt sie in der Lage sind, Menschen zu manipulieren und wie sie Meldungen dazu benutzen, Platten und Konzerttickets zu verkaufen. Unabhängig davon hat diese Aktion doch ein Gutes: die paar hundert Frei.Wild-Fans werden bei ihrem Besuch auf der Reeperbahn mit anständiger Musik konfrontiert. Ein Hoffnungsschimmer.

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