Zum Heulen: Powerwolf auf Platz 1 der Albumcharts

Zum Heulen: Powerwolf auf Platz 1 der Albumcharts © Tambako The Jaguar (CC BY-ND 2.0)

Am 2. August werden die von media Control ermittelten, aktuellen Albumcharts veröffentlicht. Auf der Poleposition: Powerwolf mit "Preachers of the Night"! Ja, auch wir mussten erstmal danach googeln... Bei zahlreichen Terminen kann man die Band dieses Jahr noch live erleben.

Da können sich der gute Robin Thicke ("Big dick for yah, let me give it to yah") und Disney-Sternchen Selena Gomez noch so anstrengen. Deutscher Powermetal regiert die Charts! Dicht gefolgt von den Piraten – nicht die aus der Politik, sondern Santiano.

Powerwolf scheinen aus dem Nichts zu kommen. In der Redaktion hat jedenfalls bisher kaum einer etwas von ihnen gehört – und das soll was heißen! Deswegen gibt's jetzt ein paar Infos:

10 Jahre Powerwolf

Powerwolf ist eine deutsch-rumänische Power-Metal-Band, die sowohl durch ihre Texte, ihre Musik als auch durch ihr mysteröses Auftreten eher der dunkleren Seite der Macht zuzuordnen ist – viel Schminke und ernste Gesichter auf den Fotos inklusive. Ihre Songs handeln u.a. von rumänischen Legenden über Werwölfe und Vampire.

Gegründet wurde das Wolfsrudel 2003 von den Brüdern Matthew und Charles. Während einem Aufenthalt in Rumänien lernten diese Attila Dorn, ihren späteren Leitwolf – ähhh Sänger – kennen. Mit Stéfane Funèbre am Schlagzeug und dem Keyboarder Falk Maria Schlegel waren Powerwolf kurz danach komplett.

2005 erschien das Debütalbum Return in Bloodred, 2007 der Nachfolger Lupus Dei. Die neue, fünfte Platte Preachers Of The Night ist seit dem 19. Juli 2013 erhältlich.

Innerhalb ihrer 10-jährigen Bandgeschichte haben Powerwolf schon mehre Europattourneen und zahlreiche Festivalshows wie u.a. auf dem Summer Breeze oder dem Wacken gespielt. Bei beiden Festivals sind sie auch dieses Jahr wieder zu sehen.

Erwartungen übertroffen

Dass das neue Album Preachers Of The Night erfolgreich sein wird, daran bestand wohl kein Zweifel. Schon der Vorgänger Blood of the Saints (VÖ: 2011) schaffte es bis auf Platz 23 und wurde vom Metal Hammer zum "Power Metal album of the year" gewählt.

Noch vor dem aktuellen Charteinstieg äußerte sich Matthew Greywolf bereits im Interview mit Metal Hammer:

"Wenn die Platte nicht so hoch chartet, ist uns das egal. Wir sind eine verdammte Heavy Metal-Band und reden hier von den deutschen Charts! [...] Natürlich ist es toll, mit einem Album in die Charts zu kommen, aber es zählt etwas anderes: Wir haben eine Platte abgeliefert, die unsere Fans begeistern wird. [...]. Wir schreiben Alben, weil wir geile Musik machen möchten und nicht, um Rekorde zu knacken."

Powerwolf – Amen & Attack

Powerwolf – Livetermine 2013

03.10.2013 – Lindau, Vaudeville
05.10.2013 – Stuttgart, LKA
19.10.2013 – Saarbrücken, Garage
25.10.2013 – Hamburg, Markthalle
02.11.2013 – Essen, Weststadthalle

Alles zum Thema:

powerwolf

Das könnte Sie auch interessieren