MIA. (live in Hamburg, 2012)

MIA. (live in Hamburg, 2012) © Falk Simon

Zuerst äußerten sich Kraftklub und Die Ärzte, jetzt ziehen Mia. nach: Sie "nehmen dankend Abstand" von ihrer Nominierung, da sie nicht mit Frei.Wild in einer Kategorie genannt werden wollen.

With Full Force, Jennifer Rostock, jetzt der Echo (wir berichteten): Die Debatte um die politische Orientierung der Südtiroler Band bekommt aus allen Richtungen Zündstoff. Die neusten im Boot sind jetzt Mia., die wie Frei.Wild in der Kategorie Rock/Alternative National beim Echo 2013 nominiert sind.

Mia. sagen in einem Statement auf ihrer Facebook-Seite, dass sie von der Nominierung Abstand nehmen wollen, da sie "das Weltbild von Frei.Wild zum Kotzen finden". Damit stehen sie nicht alleine, auch wenn jeder seine eigenen Worte dazu findet.

Kraftklub wollen erst gar nicht auf der Verleihung am 21. März erscheinen, Die Ärzte äußerten ihr Desinteresse an dem Musikpreis, nicht zuletzt wegen der "politisch fragwürdigen Band", die mit ihnen nominiert ist. Bleibt nur noch Unheilig in der Kategorie übrig, der sich bislang nicht geäußert hat.

Der Echo richtet sich an den Verkaufszahlen der media control Charts. Wie der Deutsche Musikerverband jetzt der WAZ mitteilte, könne eine Nominierung nur abgelehnt werden, wenn ein genereller Ausschluss aus den Charts erfolge. Damit bleibt den Echo-Gegnern wohl nur noch die Möglichkeit, erst gar nicht auf der Veranstaltung zu erscheinen.

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