Der Pretty Vacant Club wie man ihn bisher kannte

Der Pretty Vacant Club wie man ihn bisher kannte © Pretty Vacant Club

Sieben Jahre lang war unter der Leitung von Alex Brassel der Pretty Vacant Club ein Gegenpol zum Mainstream-Programm anderer Clubs. Jetzt widmet sich Brassel neuen Projekten, der Pretty Vacant Club bekommt eine neue Chefetage.

Seit 2005 hat sich der Pretty Vacant Club "gegen die Ballermann-Kultur der Düsseldorfer Innenstadt", wie Alex Brassel so schön konstatierte, behauptet. Der Club mit angrenzender Lounge hat über die Jahre schon Liveacts wie Mediengruppe Telekommander, Olli Schulz, Friska Viljor und viele Newcomer wie Liquid Lightning oder Honig eine Bühne gegeben.

Jetzt wird am 31. Januar der Pretty Vacant Club geschlossen, unter einer neuen Leitung sollen sich aber schon im Februar die Pforten wieder öffnen. Wie sich das neue Programm gestalten soll, ist noch unklar, aber Brassel habe darauf geachtet, dass nicht noch ein weiterer Mainstream-Club entstehen soll.

Wieso Brassel die Leitung des Clubs und dem erfolgreichen Konzept aufgibt, hat er in einem Interview lediglich mit einem "es wird Zeit für etwas Neues" beantwortet. Schon seit 2011 hat er dem Livemusik-Club The Tube in Düsseldorf neues Leben eingehaucht, hier wird sich wohl sein Schwerpunkt hinverlagern.

Das Zepter des Pretty Vacant Club wird an die Betreiber der Paderborner Szene-Disco Cube abgegeben.

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