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Chris Rea © 2011, WMG

Dennis LaGree verwechselte bei "The Voice of Germany" seinen zukünftigen Coach Rea Garvey doch glatt mit Sänger und Gitarrist Chris Rea. Chris wer? Das fragen sich derzeit viele, denn von ihm hat man lange nichts mehr gehört.

Seinen ersten großen Erfolg konnte Chris Rea  (geb. am 4. März 1951 in Middlesbrough, England) mit seinem Solodebüt Whatever Happened To Benny Santini (1978) und der Singleauskopplung Fool (If You Think It’s Over) feiern, das auf Anhieb in die US-Top-20 ging und kurz darauf für einen Grammy nominiert wurde.

Aber erst sein fünftes Album Water Sign (1983) förderte wieder einige Hits zutage (vor allem in UK), und mit Wired To The Moon (1984) und Shamrock Diaries (1985) festigte er seinen Ruf als Top-Songwriter.

The Road to Hell – der große Durchbruch

1986 erschien On The Beach, 1987 kam Dancing With Strangers, und als 1989 The Road To Hell erschien, war er aus der britischen Pop- und Songwriter-Szene nicht mehr wegzudenken. In Deutschland spielte sich das Album umgehend in die Top-10 der Charts.

Das 1991 veröffentlichte Album Auberge verhalf ihm nicht nur zu neuem Erfolg in den USA, es katapultierte sich in Deutschland sogar auf Platz 1 der Album-Charts! Auberge  und Banana Skin (1992) ließen Chris Rea zu einem der erfolgreichsten britischen Künstler seiner Zeit werden.

In den Neunzigern brillierte Rea als Kino- und Fernsehkomponist (u.a. „Madhouse“, „Der Schattenmann“). Im Jahre 2000 gelang ihm mit King Of The Beach ein beachtliches Comeback auf dem Pop-Sektor.

Krankheit und Abschiedstour 2006

Im folgenden Jahr erkrankte Chris Rea schwer, musste sich einer Operation unterziehen und begann während seiner Rekonvaleszenz zu malen. Nach einigen weiteren Alben absolvierte er eine vorläufige Abschiedstournee als Solokünstler und spielte in verschiedenen Formationen sehr erfolgreich vor allem im Bandformat, u.a. mit Neil Drinkwater (Van Morrison, Phil Collins) und Colin Hodgkinson (Ex-Whitesnake) unter dem Namen The Hofner Bluenotes.

Gleichzeitig widmete er sich aufwändigen Großprojekten: Die Veröffentlichung des Albums Still So Far To Go - The Best Of Chris Rea (2009), das zwei neue Songs enthielt, holte Rea in den Fokus seiner Fans zurück. In Deutschland war ihm eine Chartplatzierung sicher, und in in England knackte er mit dem Album die Top-10.

Die darauf folgende Tournee zeigte ihn dann wieder als Solokünstler live und in Bestform.

Chris Reas jüngste Erfolge und Aktivitäten

Im Herbst 2011, im 33. Jahr seines Schaffens, platzierte Rea sein damals neues Album Santo Spirito Blues auf Platz 10 der deutschen Charts. Die CD/DVD, die mit beiden Beinen fest im Blues steht, war sein erstes Studioalbum nach zehn Jahren und zeigte den Musiker auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Für Mitte 2012 war überdies die Autobiographie "The Road To Hell & Back Again" angekündigt, in der Chris Rea seine Gedankenwelt auch in literarischer Form zugänglich machen will. Sie ist jedoch noch nicht erschienen. Eine erneute Tour ist wahrscheinlich auch in Planung – Details hierzu stehen ebenfalls noch aus.

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