Dennis Poschwatta, Stefan Ude, Henning Rümenapp und Charles Simmons sind iO. Wem zumindest drei dieser Namen irgendwie bekannt vorkommen, ist auf der richtigen Fährte.

Deutschland bedauerte und beklagte Ende 2005 die Auflösung der erfolgreichsten heimischen Alternative-Rock-Band aller Zeiten. Die Guano Apes bildeten keine Einheit mehr, Sandra Nasic widmete sich ihrer Solokarriere. Eine Ära ging zu Ende, auch für die deutsche Rockmusik. Denn die Guano Apes hatten bewiesen, wie man über Jahre und mehrere Alben mit aufrichtiger, energetischer Rockmusik außergewöhnliche Erfolge feiern kann. Und doch wohnt jedem Ende ein neuer Anfang inne – in diesem Falle heißt er iO.

iO ist nicht die Fortsetzung einer Geschichte mit veränderten Mitteln, sondern eine gänzlich neue Band. Das hört man unmittelbar, wenn man sich ihr Album zu Gemüte führt: Hier ist eine Band am Werk, die eine große Lust und Hingabe an ihre Riffs mit der Bereitschaft verbindet, sich auf neue Wege einzulassen und unbekannte Grenzen kennenzulernen. Dabei entstand ein bemerkenswert zeitloses, eigenständiges und sich nach keinem Trend richtendes Werk von großer Energie und Dynamik. Ihr Album For The Masses erscheint nun am 1. August 2008.