WRITE AGAINST THE MACHINE Herkunft und Klasse in der Gegenwartsliteratur
Der Auftaktabend des Festivals »Write Against the Machine«, das sich mit Themen und Produktionsbedingungen in der aktuellen Gegenwartsliteratur auseinandersetzt, bringt drei junge, aufregende Autor*innen zusammen, die sich in ihren Texten auf unterschiedliche Weise mit Herkunft und Habitus beschäftigen. Wie prägt uns die Herkunft der Eltern? Was bedeutet Armut? Gelingt die Liebe trotz Klassenunterschieden?
In »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« (S. Fischer) der aktuellen Bachmann-Preisträgerin Lena Schätte kämpft Motte mit dem familiären Erbe der Arbeiterklasse und des Alkoholismus. Als ihrem Vater Krebs diagnostiziert wird, will sie sich von ihm verabschieden – und von ihrer Sucht.
Ilija Matuskos Romandebüt »Jugo« (Suhrkamp) zeichnet ein liebevolles, differenziertes Vater-Sohn-Porträt: wie sie miteinander streiten und ringen und immer wieder versuchen, einander näher zu kommen.
Michelle fängt in »Die zweitgrößte Liebe« (dtv) von Ruth-Maria Thomas ein neues Leben an, arbeitet sich im Hotel hoch und trifft Henry, der ihr ein sorgloses Leben ermöglichen kann. Doch reicht die Liebe, um alle Unterschiede zu bewältigen?
Moderation: Nefeli Kavouras
Der Abend ist Teil des Festivals »Write Against the Machine«, das vom 30.11.–3.12.2026 in der HFBK Hamburg und dem Ernst Deutsch Theater stattfindet.
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