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Singen macht glücklich, wirkt wie ein natürliches Antidepressivum, baut Stress ab und kann sogar lebensverlängernd sein. Vor allem aber stärkt das gemeinsame Singen den Zusammenhalt – und die Freude an der Musik. Doch was genau ist das Besondere am Singen im Chor?
Dieser Frage widmet sich der Schriftsteller und Übersetzer Stefan Moster in seinem neuen Buch „Vom Glück, im Chor zu singen“ – der ersten Kulturgeschichte des Chors.
Vom Profichor bis zum kleinen Laienchor in der Provinz. Vom andächtigen Männergesangverein bis zum fröhlichen queeren Vokalensemble. Vom Oratorium bis zum Ständchen. Stefan Moster, aufgewachsen »in einer Familie, in der man dem Chorgesang gar nicht entkommen konnte«, widmet sich allen Facetten. Und macht überraschende Entdeckungen in Geschichte und Gegenwart.
Ob nun Stefan Mosters Großvater von 100 Sängern zum Geburtstag ein Ständchen gebracht wird, der Chor der Roten Armee – ganz unorthodox und entspannt – in der Rudi Carell Show schunkelt, die Fans im Fußballstadion ihre Mannschaft im Chor anfeuern, Arvo Pärt das Chorlied politisiert – so oder so, Singen bewegt.
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In Kooperation mit der Heinrich-Vetter-Stiftung im Rahmen von „Mannheim singt“.