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Blutsaugende Gelsen, todbringende Wasserstrudel und verbotener Tanz – am 24. September liest Stefan Franke im Amtshaus Kritzendorf unterhaltsame historische Zeitungstexte über das Strombad Kritzendorf.
Vor rund 100 Jahren war das Strombad Kritzendorf in der warmen Jahreszeit einer der angesagtesten Badeplätze Wiens. An den Sommerwochenenden zog es Tausende Wienerinnen und Wiener hinaus an die Donau, hinein in die „Weekend-Stadt Kritzendorf“.
Doch im Strombad Kritzendorf gab es nicht nur Badevergnügen, sondern auch allerhand Aufregung: Gefährliche Wasserstrudel, ein kompliziertes WC-Marken-System, lästige Gelsen und andere kleinere und größere Ärgernisse sorgten für Schlagzeilen in den damaligen Zeitungen.
Für seine Lesereihe „Kurioses & Skandalöses“ stöbert Stefan Franke in historischen Zeitungsarchiven und fördert dabei immer wieder erstaunliche Fundstücke zutage. Die Berichte über das Strombad Kritzendorf zeichnen ein lebendiges Bild vom sommerlichen Treiben an der Donau – von den Freuden und Mühen des Badelebens bis zu den kleinen Skandalen und Aufregungen des Alltags.
Zur Person – Stefan Franke ist ausgebildeter Sprecher und Autor. Sein Buch „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren“ (Carl Ueberreuter Verlag) ist voll mit kuriosen Leser- und Beschwerdebriefe vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf Instagram (@liebe_anno_dazumal) veröffentlicht er außerdem regelmäßig skurrile historische Kontaktanzeigen.
Eine unterhaltsame Zeitreise in eine Zeit, in der Kritzendorf ein sommerlicher Fixpunkt für viele Wienerinnen und Wiener war. Musikalisch umrahmt von Helmuth Martin Wolf.
Eine Veranstaltung des Kulturvereins Kritzendorf.
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📍 Amtshaus Kritzendorf, Hauptstraße 56–58, 3420 Kritzendorf
📅 Do., 24.9.2026 · Beginn: 19:30
🎫 Eintritt: freie Spende
📧 Anmeldung:
[email protected]