Den Autor, der 1952 im Erzgebirge das Licht der Welt erblickte, ost- und westsozialisiert ist, drängt es nach Aufarbeitung. Wie und wo möchte ich leben, fragt sich Christian Nestler. Nach Familiengründung, politischer Haft, Systemwechsel und Neuorientierung werden die Fragen nach dem Richtig und Falsch, nach Frieden und Krieg, nach Perspektiven für Mensch und Natur drängender. Für ihn wird das Schreiben ein zunehmend wichtiger Faktor zum Begreifen, zum Verarbeiten. In „Pinsel statt Waffe“ nimmt sich der Autor das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte vor und lässt dabei ein lebendiges Bild seines Vaters und ehemaligen Kriegssoldaten entstehen. Diese Lesung, abgestimmt mit den musikalischen Beiträgen von Andreas Wolter am Klavier, fand bei der erstmaligen Präsentation im Gasthof Alte Dorfkrug so viel Anklang, dass wir uns entschlossen, sie zu wiederholen. Sonntag, 11. 10. 2026, 18.00 Uhr Preise (EUR) 10,–
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