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Mehr über das Leben und die Lebensbedingungen jenseits der Erde können Interessierte in zwei Vorträgen der öffentlichen Ringvorlesung „Außerirdische: Wissenschaftstheoretische und Interdisziplinäre Perspektiven“ im Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster erfahren. Am Dienstag (3.11.) spricht um 18.15 Uhr Prof. Dr. Lena Noack aus Berlin über die „Bedingungen für Leben auf Exoplaneten“ und einen möglichen Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung der Einzigartigkeit der Erde.
Die Geowissenschaftlerin Prof. Dr. Lena Noack beschäftigt sich mit der Frage nach der Existenz außerirdischen Lebens. Diese ist längst nicht mehr nur ein Thema der Science-Fiction. Sie stellt auch eine wissenschaftstheoretische Herausforderung dar, die verschiedene Wissenschaftszweige berührt. Denn die Suche nach Leben außerhalb der Erde wirft grundlegende Fragen auf: Was verstehen wir überhaupt unter „Leben“? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Leben entstehen und sich entwickeln kann? Und sind unsere Vorstellungen davon möglicherweise zu stark von den Erfahrungen auf der Erde geprägt?
Die Vorträge des Zentrums für Wissenschaftstheorie der Universität Münster finden in Kooperation mit dem Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt. Die Veranstaltungen dauern jeweils etwa 90 Minuten und werden hybrid angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Ein zentraler Aspekt beider Vorträge ist dabei der menschliche Blick auf Leben, Kultur und Intelligenz. Können wir uns von unserer Vorstellung, dass der Mensch den Maßstab bildet, anhand dessen wir die Welt beurteilen und verstehen, lösen und offen sein für Lebensformen, die sich grundlegend von allem unterscheiden, was wir von der Erde kennen? Wie können wir wissenschaftlich nach etwas suchen, dessen Eigenschaften und Erscheinungsformen wir möglicherweise noch gar nicht kennen?
Anmeldung zur Online-Teilnahme:
https://listserv.uni-mue...mailman/listinfo/zfw-rvFoto: ZfW, Universität
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