Günther Grass hat mit dieser 1979 veröffentlichten Erzählung ein fiktives Treffen deutscher Dichter und Schriftsteller im münsterländischen Telgte im Jahre 1647 beschrieben, das bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges darüber reflektieren lässt, wie Sprache, Literatur und Musik nach einem kollektiven Trauma wie diesem Krieg überhaupt neu beginnen können. Der einzige Musiker, der darin vorkommt, ist Heinrich Schütz. Anlässlich des 441. Geburtstages von Heinrich Schütz werden die ihn betreffenden Passagen aber auch der Friedensappell der Dichtergruppe vorgestellt und in einen musikalischen Kontext mit Werken aus den 1640er Jahren gestellt. Dr. Maik Richter, Lesung Henricus-Ensemble Sylvia Lorber, Sopran Doreen Busch, Mezzosopran Uta Demus, Violoncello Andras Morys, Truhenorgel Karten (nur Abendkasse) Eine Veranstaltung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels in Kooperation mit dem Weißenfelser Musikverein „Heinrich Schütz“ e.V.
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