Ein großer Dichter, dessen Werk beinahe verloren gegangen wäre. Ivan Blatný (1919–1990) galt schon früh als außergewöhnliches tschechisches Lyriktalent. Krieg und Diktatur führten ihn zunächst in die innere, später in die äußere Emigration nach England. Dort verbrachte er viele Jahre in psychiatrischen Einrichtungen – und schrieb unermüdlich weiter. Dass seine dort entstandenen Texte erhalten blieben, ist nicht zuletzt einer aufmerksamen Pflegerin zu verdanken. Heute gilt Blatný als eine der bedeutenden Stimmen der tschechischen Lyrik des 20. Jahrhunderts. Die literarisch-musikalische Hommage »Auch dem Fisch bleibt mal die Sprache weg« bringt sein außergewöhnliches Leben und Werk in Wort, Bild und Musik auf die Bühne – und feiert bei den Tschechisch-Deutschen Kulturtagen ihre Weltpremiere. Mit einem deutsch-tschechischen Ensemble aus Gesang, Streichern und Klavier sowie Wolfgang Beuschel und Michael Ritz als Sprecher und Holmer Becker als Komponist. 12.11.2026 | 19:00 Uhr
Deutsches Hygiene-Museum Dresden Eine Veranstaltung im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026. In Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden. #
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