KAREN KÖHLER Keine Sachbuch-, sondern eine Machbuchlesung
Gemeinsam mit Karen Köhler schicken wir Sie in die Weihnachtszeit. Doch »Spielen« (Hanser Berlin) ist kein Buch, um sich entspannt zurückzulehnen und berieseln zu lassen. »Das hier ist kein Sachbuch, sondern ein Machbuch, schließlich ist spielen ein Verb und wir können uns ihm nur nähern, indem wir ins Handeln kommen«, kündigt Karen Köhler zu Beginn an.
In zehn Leveln leitet sie die Leser*innen unterhaltsam und liebevoll an, das Leben spielerisch zu erkunden und Neues auszuprobieren – und zwar im wirklichen Leben und nicht nur zwischen den Buchseiten. Denn Spielen ist kein Relikt der Kindheit, sondern eine Lebenseinstellung. Es hilft, kreativ zu werden, Freude zu empfinden und den Unwägbarkeiten des Lebens entgegenzutreten. Probieren Sie es gleich aus, am besten bei dieser Lesung. Tragen Sie etwas, das Sie normalerweise nicht tragen würden, kommen Sie mit selbstgemachtem Love-Demoschild oder ganz in Gold und gehen Sie einen anderen Weg zum Literaturhaus, nicht zwangsläufig den geradlinigsten. Spielen Sie mit. Achtung? Fertig?! Los!
Karen Köhler kommt aus Hamburg und wollte Kosmonautin werden, hat aber Schauspiel studiert. Sie schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Romane. Ihr Debütroman »Miroloi« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, ihr Kinderbuch »Himmelwärts« erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2026 gewann sie für einen Auszug aus ihrem neuen Roman einen Hamburger Literaturpreis.
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