Jana Glaese geht der Frage nach, wie wir in Zeiten politischer Polarisierung den Dialog aufrecht erhalten können, um der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken.
Seit Jahren verschiebt sich in Deutschland das politische Klima. Ein spürbarer Rechtsruck prägt Debatten, Wahlkämpfe – und den Alltag. Was einst am Rand stand, rückt zunehmend in die Mitte: offene Remigrations-Sympathien im Kollegenkreis, AfD-Parolen am Gartenzaun, Verschwörungserzählungen beim Elternabend. Die Soziologin und Journalistin Jana Glaese fragt, was es mit uns macht, wenn politische Spannungen unser Zusammenleben durchziehen – und wie wir im Privaten, im Beruf oder im Verein darauf reagieren können.
Anhand zahlreicher Gespräche und Beobachtungen zeigt das Buch, welche Umgangsformen Menschen wählen, um in einer polarisierten Gesellschaft kritisch und verbunden zu bleiben: wie Dialog möglich ist, wann Widerstand nötig und wo dieser gerade aus der Nähe erwachsen kann. Ein klarsichtiger, tief recherchierter Beitrag zur Frage, wie wir im täglichen Miteinander der sozialen Entfremdung entgegenwirken und demokratische Prinzipien bewahren.
Das Buch für das Wahljahr 2026.
Durch den Abend führt Gastgeberin Stefanie Hirsbrunner
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