Der Berliner Autor Evan Hugo Tepest widmet sich in seinem neuen Essay einem ebenso aufgeladenen wie widersprüchlichen Gegenstand: dem Penis. Mit 30 beginnt er seine Transition und die Suche nach einer neuen Männlichkeit — und führt dafür Gespräche mit Menschen mit und ohne Penis. Es geht um Ängste und Macht, um Körper und Projektionen, um Sexualität, Größe und Fantasien. In SIND PENISSE REAL? trifft auf poetische Weise sexuelles Begehren auf die Enge geltender Normen, Literatur und Theorie auf Glauben, fühlendes Subjekt aufs Patriarchat und jahrhundertealte Geschlechterkonzepte auf radikale Offenheit.
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