Die Zeit, in der wir über Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten und die unmittelbaren Folgen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen direkt sprechen können, neigt sich dem Ende zu. Umso wichtiger ist es, andere, ergänzende Überlieferungen nicht zu vernachlässigen. Dietrich Kleppi hat die Briefe aus dem engsten Familienkreis nicht nur aufgehoben, sondern auch veröffentlicht. So ist ein ungemein plastisches, ungeschöntes, bewegendes Bild erhalten geblieben – das Bild »nur« einer Familie in den Katastrophen des Kriegsendes und der frühen Nachkriegszeit und doch ungemein vielsagend. Kleppi stellt seine Briefedition vor und berichtet über den langen Weg zu deren Entstehung. Montag, 28. September, 19.00 Uhr
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