Auf Deutsch und Spanisch, mit spanischer Simulatanübersetzung In ihrem international gefeierten Romans „Huaco retrato“ erkennt sich die peruanische Autorin in den „Huaco retratos“, den präkolumbischen Porträtgefäßen eines Pariser Museums wider, die von ihrem Ururgroßvater einst nach Frankreich entführt wurden. Der Roman spürt Wieners Familiengeschichte nach und verarbeitet mit Witz und Ironie Fragen von migrantischer Identität, Rassismus, kolonialem Erbe und Sexualität. Die traumatische koloniale Vergangenheit eines Kontinents wird darin mit der persönlichen Gegenwart der Autorin verbunden. Auch in der aktuellen Ausstellung werden Fragen nach der heutigen Relevanz kolonial geprägter Sammlungen in Peru gestellt. Künstlerische Arbeiten, wie die des Peruaners Enzo Miguel Matute greifen die vorkolonialen „Huaco Retratos“ auf, kombinieren sie mit Fotoporträts und interpretieren sie auf neue Weise. Die peruanische Schriftstellerin macht die Geschichte ihrer eigenen Familie zu einer eindrucksvollen Reflexion über Identität, Erinnerung und das koloniale Erbe. In Kooperation und mit Unterstützung des Cervantes Institut
Erhalte Updates zu deinen Favoriten: neue Termine für Künstler bzw. Locations und Erinnerungen vor Events. Du kannst die Benachrichtigungseinstellungen in deiner Favoriten-Liste jederzeit ändern.