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In ihrem neuesten Erzählband „Alles Liebe“ erschafft Ronja von Rönne ein Mosaik über Liebe als Behauptung und Wahrheit als Konstrukt.
Laura hat schon als Kind verstanden, wie Mitleid funktioniert. Barbara füllt ihr leeres Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, den es nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das ihrer Schwiegermutter gehört, und träumt von einem Garten, den sie nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, weil sie sie sonst nicht aushält.
Ein Buch, das die Grenzen von Richtig und Falsch ausleuchtet. Komisch. Grausam. Zärtlich.
Ronja von Rönne, geboren 1992 in Berlin, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. 2015 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Von 2017 bis 2022 moderierte sie auf „Arte“ die Sendung „Streetphilosophy“. Seit Herbst 2023 ist sie in dem neuen Format „Unhappy“ zu sehen. Sie schreibt für „Die Zeit“ und „Zeit Online“. Ihr Roman „Ende in Sicht“ wurde zum von der Kritik gefeierten Bestseller.
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