Abschlusslesung - Prosawerktstatt Literaturkontor 2019

Abschlusslesung - Prosawerktstatt Literaturkontor 2019

Dez.
6
2019
Freitag, 6. Dezember 2019, 20:00 Uhr
bis Freitag, 6. Dezember 2019, 22:00 Uhr
kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen

Stipendien für Bremer Prosa-Werkstatt 2019 vergeben

Sechs Autorinnen und Autoren von der Jury ausgewählt

Mitte Februar 2019 hat das Bremer Literaturkontor sechs Stipendien für die Bremer Prosawerkstatt beim Berliner Schriftsteller Michael Wildenhain ausgeschrieben. Anhand der von den Bewerber*innen eingereichten Texte hat die Jury – bestehend aus Janine Lancker (Autorin), Dr. Jens-Ulrich Davids (Autor & Vorstand Literaturkontor) und Michael Wildenhain – folgende Teilnehmer*innen für die Prosa-Werkstatt 2019 ausgewählt:


Bettina Beutler-Prahm, Theresia Heyn, Helge Hommers, Vincent Möhlenbrok,
Laura Müller-Hennig und Julia Sander.

Mit der Prosa-Werkstatt 2019 möchte das Bremer Literaturkontor diese sechs Autorinnen und Autoren gezielt fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, mit qualifizierter Unterstützung an einem literarischen Werk zu arbeiten.
Zudem sollen erste Kontakte im Literaturbetrieb vermittelt werden.

Die Teilnahme an der Werkstatt gilt als Stipendium und ist kostenlos.

Termine der Bremer Prosa-Werkstatt 2019
1. Werkstattwochenende: 29./30. Juni
2. Werkstattwochenende: 28./29. September
3. Werkstattwochenende: 23./24. November
Ort: Bremer Literaturkontor, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Abschlusslesung
6. Dezember um 20 Uhr, im Kukoon

Auf Anfrage vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zum Werkstattleiter Michael Wildenhain sowie zu den Teilnehmer*innen der Prosawerkstatt 2019.
Anbei einige biografische Informationen zu Michael Wildenhain und den sechs Stipendiat*innen.

Kontakt
Bremer Literaturkontor
Jens Laloire
0421 327943
jens.laloire@literaturkontor-bremen.de http://www.literaturkontor-bremen.de

Informationen zu den sechs Stipendiat*innen

Bettina Beutler-Prahm wurde 1968 in Heidelberg geboren und ist in Bremen aufgewachsen. Sie hat Jura in Bielefeld und Berlin studiert, in der Dramaturgie der Berliner Staatsoper gejobbt und für den Aufbau-Verlag als Justiziarin gearbeitet. Seit 2003 lebt sie wieder in Bremen und hat dort an der Universität Musikwissenschaften studiert. Sie schreibt Kurzprosa, Rezensionen und Sachtexte und arbeitet derzeit an einem Kurzgeschichtenband. 2016 hat sie das Bremer Autorenstipendium und das Stipendium zur letzten Bremer Prosawerkstatt des Literaturkontors erhalten.

Theresa Heyn (*1989 in Bremen) hat an der Hochschule Bremen angewandte Wirtschaftssprachen und internationale Unternehmensführung im Fachbereich Japan studiert und war danach zwei Jahre bei der Fr. Lürssen Werft als Assistentin der Geschäftsführung tätig. Seit 2016 arbeitet sie als Fremdsprachenassistentin an der Universität Bremen. Schon während ihrer Schulzeit schrieb sie ihren ersten Liebesroman, das erste professionelle Werk vollendete Sie im Alter von 22 Jahren.

Helge Hommers, 1989 in Emden geboren, hat in Bremen Linguistik und Transnationale Literaturwissenschaften studiert. Momentan absolviert er ein Volontariat bei der Tageszeitung WESER-KURIER. Im vergangenen Jahr erhielt er das Bremer Autorenstipendium für sein erstes Romanprojekt "Die Boomgaardens". Er ist Gründungsmitglied des Kollektivs gabrieleschreibtgedichte und hat bereits mehrere Kurzgeschichten in Literaturanthologien veröffentlicht.

Vincent Möhlenbrock, 1990 in Bremen geboren, studierte dort Germanistik und Geschichte. In seiner Abschlussarbeit befasste er sich mit der Lyrik Jan Wagners. Schwerpunkt seiner Arbeit sind Erzählungen und Essays. Er hat in den vergangenen Jahren bereits an verschiedenen Workshops des Bremer Literaturkontors teilgenommen. Seit 2018 arbeitet er in einer Bibliothek.

Laura Müller-Hennig (*1985) hat im Bereich Theater und Film gearbeitet, Medienproduktion und Psychologie studiert, und widmet sich seit mehreren Jahren verschiedenen Kunstprojekten – u.a. im Blaumeier-Atelier und in der Film-Kooperative „compagnons“. Einige ihrer Texte hat sie in Kunstkatalogen, Anthologien, Zeitschriften und in der MiniLit-Reihe veröffentlicht; 2016 war sie für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert. Seit 2018 leitet sie im Bremer Literaturkontor eine regelmäßig stattfindende Schreibwerkstatt für junge Autor*innen (14 – 19 Jahre).

Julia Sander (*1982) lebt in einer Ökodorf-Gemeinschaft und hat an der Universität Hildesheim Literarisches Schreiben studiert. Im Alter von acht Jahren begann sie Gedichte zu schreiben und entwickelte später das Pseudonym „Die rasende Poetin“ unter dem sie ad hoc Gedichte für Passanten schrieb, eine Radiosendung moderierte und verschiedene Literaturveranstaltung organisierte.

Informationen zu Michael Wildenhain

Michael Wildenhain, geb. 1958 in Berlin, ist Autor von Erzählbänden, Romanen und Theaterstücken. Seine erste Veröffentlichung, die längere Erzählung „zum beispiel k.“ erschien 1983 im (West-)Berliner Rotbuch-Verlag, sein erster Jugendroman
„Wer sich nicht wehrt“ 1994 bei Ravensburger. Zuletzt veröffentlichte er den Roman „Das Singen der Sirenen“ (Klett-Cotta, 2017), der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Sein zwei Jahre zuvor erschienener Roman „Das Lächeln der Alligatoren“ (Klett-Cotta, 2015) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Im Wintersemester 2015/16 war Michael Wildenhain zum vierten Mal Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Im Berliner Brecht-Haus leitete er seit 2008 verschiedene Romanwerkstätten, aus denen etliche Romane hervorgegangen sind, u. a. der 2011 bei Rowohlt Berlin erschienene Debütroman von Katerina Poladjan „In einer Nacht, woanders“ und „Nachbarn“ von Madeleine Prahs, veröffentlicht 2014 bei dtv-premium.

Für das Bremer Literaturkontor leitete Wildenhain bereits eine Romanwerkstatt (2010) sowie zwei Prosawerkstätten (2012 & 2016). Hieraus sind u. a. folgende Bücher hervorgegangen: Mechthild Lanfermann: „Wer im trüben fischt“ (dtb 2012);
Imke Müller-Hellmann: „Verschwunden in Deutschland“ (Osburg 2014);
Alexa Stein: „Am Ende der Schuld“ (Schünemann 2015);
Jutta Reichelt: „Wiederholte Verdächtigungen“ (Klöpfer & Meyer 2015);
Karsten Redmann: „An einem dieser Tage“ (edition offenes feld 2018)

Veranstaltungsinformation, Text und Bild von kukoon

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