In diesem Konzert treffen zwei Solisten unterschiedlicher Genres aufeinander, die sich mit Solowerken auf ihren Instrumenten vorstellen, um sich dann mit der Musik von Astor Piazzolla zu vereinen, welche den Mittelpunkt des Programms bildet.
Astor Piazzolla, genialer Bandoneonist und ein außergewöhnlicher Komponist, hat den Tango aus den Vorstadtkneipen von Buenos Aires in die internationalen Konzertsäle gebracht, ohne diesem Tanz die Ursprünglichkeit oder die Seele zu nehmen. Aus der einstmals belächelten und verachteten Musik hat er eine große Form zeitgenössischer Kunst geschaffen. Neben anderen Werken erklingen sein meistgespieltestes Werk „Las Quatro Estaciones Portenas“ und das berühmte Spätwerk „Five Tango Sensations“.
Lysandre Donoso begann sein Studium im Alter von 6 Jahren am Konservatorium von Lyon. Genährt von seinen vielfältigen Ursprüngen, darunter lateinamerikanische Volksmusik seines chilenischen Vaters und das Bandoneon, das er von seinem polnischen Großvater geerbt hatte, entwickelte er eine Leidenschaft für Tango und argentinische Musik und wurde schnell ein Spezialist für dieses Genre. Er studierte am Konservatorium Rotterdam (Codarts) unter der Lehre von Gustavo Beytelmann.
Friedemann Wuttke studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und verfeinerte sein Können später durch Meisterkurse bei renommierten internationalen Solisten, darunter sein Freund und Mentor, der russische Weltklassepianist Igor Schukow.
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