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12 Jahre, 1 Setlist, 0 Restwürde oder Die Greatest Hits der Selbstzerstörung
Es ist wieder so weit: Die The John Porno Punk Explosion orgelt sich achtarmig einen in die Sakristei, schießt sich einen in die Rüstung und klemmt sich die Batterie ab. Was dabei rauskommt, nennt man gemeinhin: Konzert. Oder Unfall. Wir sind da nicht kleinlich.
Diesmal gibt's kein Klein-Klein, keine Nischen-B-Seiten und keine Songs, bei denen ihr auf die Toilette gehen könnt. Die Band feuert die besten Nummern ihrer ...Mehr anzeigen Setlisten der letzten 12 Jahre ab, alles, was jemals gezündet hat, ohne Pause, ohne Reue und ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Best-of, das sich anfühlt wie ein Vorschlaghammer mit Refrain.
Und weil das noch nicht reicht: Eure „Kapelle der Herzen" hat zusätzlich die schönsten Sauflieder im Gepäck. Kreuzberger Nächte, Eisgekühlter Bommerlunder und das Altbierlied? Machen wir. Wer bis dahin noch nüchtern ist, hat entweder nicht aufgepasst oder ist der Fahrer. (Danke an die Fahrer, ihr seid die wahren Helden des Abends.)
Was euch erwartet: Lautstärke, Schweiß, verschüttete Getränke und Gesänge, die man nüchtern nicht erklären könnte. Was euch nicht erwartet: Ein früher Feierabend, Sitzplätze oder Würde. Der Plan für den Abend ist simpel: laut spielen, laut mitgrölen, sinnlos besaufen. Wer am nächsten Morgen noch weiß, wie er heimgekommen ist, war nicht richtig dabei. Der Kater ist im Eintrittspreis nicht enthalten, aber garantiert.
Kommt vorbei, bringt Freunde mit, lasst die Vernunft an der Garderobe. Der Rest ergibt sich. Oder liegt am Boden.Weniger anzeigen