Zwei Konzertflügel, zwei starke Künstlerpersönlichkeiten, ein Komponist, dessen Musik zwischen Beichte, Sturm und großer Gesangslinie lebt. Kiryl Keduk und Artem Yasynskyy widmen diesen Abend Sergei Rachmaninow, dem Meister der weit atmenden Melodie und dramatischen Klavierarchitektur.
Kiryl Keduk stand bereits mit zehn Jahren als Solist mit dem Nationalen Philharmonischen Sinfonieorchester in Minsk auf der Bühne. Beim Kissinger KlavierOlymp gewann er sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis und spielte in der Steinway Hall New York, im Pierre-Boulez-Saal Berlin und in Tokio. Artem Yasynskyy, Preisträger des Sydney International Piano Competition und Goldmedaillengewinner des Cincinnati World Piano Competition, verbindet internationale Konzertpraxis mit einer markanten künstlerischen Handschrift. Er trat in der Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie und der Laeiszhalle Hamburg auf und lehrt an der Hochschule für Künste Bremen. Im ersten Teil entfalten beide Pianisten Rachmaninows Solokosmos mit Préludes, Etüdenbildern, Charakterstücken und Momenten musikalischer Innerlichkeit. Danach treffen beide Stimmen an zwei Flügeln aufeinander: in der Suite Nr. 2 für zwei Klaviere op. 17, einem Werk voller rhythmischer Kraft, schimmernder Walzerbewegung und leidenschaftlicher Verdichtung.
Ein Abend für alle, die Rachmaninow nicht nur hören, sondern in seiner ganzen klanglichen Größe erleben wollen.
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