Theatron MusikSommer 2026
OSONO [Soul-Pop]
LENER [Indie-Rock]
KALIPO [Disco-Punk, Electroclash, Techno]
Die gemütliche Atmosphäre und der freie Eintritt beim THEATRON MusikSommer lockt schon seit Jahren zahlreiche Besucher*innen an die Seebühne im Olympiapark. Also packt eure Picknickdecken ein und genießt die Konzerte auf den Stufen vor dem Olympiasee.
Das gesamte Festivalprogramm für den Zeitraum 31.07. - 22.08. und weitere Infos sowie die Anfahrtsbeschreibung findet ihr unter
http://www.theatron.net/Mehr Infos zu den, Acts von Mittwoch, 19.08.:
19:00
OSONO
Osono ist ein Münchner Soul-Pop-Artist, dessen deutschsprachige Songs Geschichten erzählen von Mut, Gefühle zuzulassen, vom Loslassen und davon, sich immer wieder neu zu begegnen. Sein Sound verbindet ehrliche Texte mit warmen Pop-Arrangements und bewegt sich stilistisch zwischen Zartmann, AnnenMayKantereit und frühe Werke der Band Provinz.
Seit 2024 veröffentlicht Osono Musik unter seinem aktuellen Künstlernamen und eröffnete dieses Kapitel mit der Debütsingle „fühlen.“. Zudem veröffentlichte er 2025 seine erste Live Session auf YouTube. Parallel dazu hat er sich bereits langjährig als aktiver Teil der Münchner Livemusikszene etabliert: Neben einer regelmäßigen Session in der Glockenbachwerkstatt organisiert er eigene Secret Sessions und tritt regelmäßig mit anderen Artists der Szene auf.
Live stand Osono bereits bei Festivals und Events wie dem Komod Festival, der Langen Nacht der Musik München oder auch dem Glockenbach-Straßenfest auf der Bühne. Weitere Auftritte führten ihn unter anderem zur Songs & Stories Radioshow bei Radio Feierwerk sowie zu einem Interview bei München TV.
Nach seiner ersten deutschsprachigen Headliner-Show im „Das Neue Dings“ Ende Februar arbeitet Osono aktuell an neuen Singles und bereitet eine Wohnzimmer Tour für Ende des Jahres vor.
19:55
LENER
Die Felder glühen im letzten Licht, ein trockener Wind wirbelt Staub über den Asphalt. Dort, wo die Stadt aufhört und die Leere beginnt,
...Mehr anzeigen steht Lener im offenen Scheunentor. Die Fender Strat hängt tief, die Jacke zu groß, die Augen scharf. Eine Gestalt wie ein Echo aus einer anderen Zeit – oder einer, die noch nicht ganz existiert.
Leners Songs sind Hymnen auf das, was war, was hätte sein können, und auf den Mut, trotzdem weiterzugehen. „Maybe in another life“, singt sie, während das Schlagzeug wie eine rasende Gedankenflut darunter brodelt. Eine Hymne für all die Entscheidungen, die nicht getroffen wurden, für all die Abzweigungen, die ins Ungewisse führten. Eine Zeile für diejenigen, die nachts wach liegen und sich fragen, was passiert wäre, wenn… – doch genau darin liegt ihre Kraft: in der Erkenntnis, dass es egal ist. Dass jede Richtung eine ist, solange sie sich echt anfühlt.
Lener singt diese Zeile nicht, sie schleudert sie sanft dem Universum entgegen, begleitet von Max Wörle, der mit jedem Schlag auf die Snare eine neue Schneise in den Abend reißt. Ihre Band ist kein bloßes PopBeiwerk, sondern eine pulsierende Maschine aus Rhythmus und Energie, ein Vehikel für das, was gesagt werden muss. Leners Gitarre knurrt und dröhnt dazu mal mit der Wucht von Josh Homme, mal mit der schrägen Eleganz von St. Vincent. Grunge war schon immer eine Musik für die Suchenden, für die, die zwischen Euphorie und Kontrollverlust taumeln. Und genau dort setzt Lener an – irgendwo zwischen Aufbruch und Abgrund. So steht sie für eine neue Generation von Songwriter:innen, die Emotionen nicht filtern, sondern transformieren – in verzerrte Gitarren, brüchige Harmonien und Texte, die nachhallen wie ein Echo aus einer längst vergangenen Zukunft. Die Straße wird immer schmaler. Die Motoren heulen auf. Und dann? Dann kommt der nächste Song.
21:00
KALIPO
Kalipo zählt zu den umtriebigsten und kreativsten Produzenten der Berliner elektronischen Musikszene. Mit über 30 Millionen Streams und weltweitem Radio-Airplay verbindet sein Soloprojekt elektronische Intensität mit emotionaler Tiefe, irgendwo zwischen Clubkultur und Indie-Ästhetik.
Geradlinige, treibende Beats mit Krautrock-Wurzeln treffen auf markante Melodien, die von Electroclash, House und Techno der 2000er und 2010er Jahre inspiriert sind. Sein Sound bewegt sich zwischen roh und emotional und pendelt frei zwischen Dark Disco, Electroclash, Wave, Techno und House.
Kalipo selbst beschreibt seinen Stil inzwischen als Disco Punk oder Neo Punk und ist damit Teil einer Szene, die stark vom Geist des aktuellen Indie-Sleaze-Revivals geprägt ist.Weniger anzeigen