Charles Villiers Stanford Mass in G-Dur op. 46 Hubert Parry Sinfonie Nr. 5 »Fantasy« Arthur Sullivan »Te Deum Laudamus«
Sopran Hanna Ramminger Alt Britta Schwarz Tenor Wolfram Lattke Bass Tobias Berndt Chor der Frauenkirche Clara-Schumann-Philharmoniker Theater Plauen-Zwickau Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
Zum 22. Kirchweihfest richtet dieses ungewöhnliche Programm den Blick nach England, und in Dresden kann man solche Musik nicht hören, ohne an Coventry zu denken. Über fünfhundert Flugzeuge waren vor 87 Jahren an der »Operation Mondscheinsonate« beteiligt, in der die Luftwaffe die gesamte Innenstadt zerstörte. Das Nagelkreuz von Coventry erinnert auch in der Frauenkirche daran, dass wir Wunden heilen, Vielfalt feiern und an einer Kultur des Friedens bauen sollten.
Die anmutige kleine (lateinische) Messe des Protestanten Charles Villiers Stanford ist auch in England weitgehend unbekannt; sie war bald nach ihrer Erstaufführung vergessen und wurde erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt. Und Arthur Sullivans spätes »Te Deum Laudamus« war als festliche Dankmusik zum erwarteten britischen Sieg im Zweiten Burenkrieg beauftragt worden. Die darin arglos auskomponierte Bitte um Schutz, Erbarmen und Halt lässt uns über die Beziehung von Musik und Macht neu nachdenken.
18 Uhr Konzerteinführung mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
Künstlerbegegnung mit Matthias Grünert im Anschluss an das Konzert – mit Fassbieranstich im Augustiner
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