Ein Klavier. Eine Stimme. Ein Glas Wein. Oder auch zwei.
Wenn der Tag noch nicht ganz gegangen ist und die Nacht schon beschlossen hat zu bleiben, entstehen Lieder, die aus der Dämmerung kommen und genau dorthin wieder zurück wollen. Lieder über Nächte, die zu lang sind, über Städte, die nicht schlafen, über Herzen, die sich erinnern, obwohl sie es nicht wollen.
Und genau daraus entsteht ein atmosphärischer Abend mit Liedern von u. a. Waits, Brecht, alter und neuer Folklore, Großstadtgeflüster, Buntspecht und anderen – Bekanntem und Unbekanntem, Rauem und Zartem, manchmal mit einem unerwarteten fröhlichen Ausrutscher. Ups.
Dazu einzelne Texte, aus dem Zwielicht gefischt, noch zappelnd am Haken der Nacht. Über allem liegt der Verdacht: Melancholie ist kein Gegensatz zur Freude. Sie ist ihre tiefere Tonlage.
Ausgesucht, zusammengestellt und gespielt von Mirja Lendt und Klaus Ludwig Unger bekannt aus der Show „Der Drecksklub“
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