Konzert & Film: Freekestra meets Sun Ra

Konzert
19:00 Uhr
Konzert & Film: Freekestra meets Sun Ra
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Info

[JMI Jazzwoche 2026]
Auch dieses Jahr beteiligt sich das Kino im Sprengel wieder an der JMI-Jazzwoche. Diesmal mit einer Kombination aus Live-Konzert und Film.
Wir beginnen live mit dem jungen FREEKESTRA, danach geht es nach einer kurzen Pause weiter mit der Kino-Premiere der deutsch-untertitelten Fassung von Guillaume Maupins und Pablo Guarises Film THE MAGIC CITY.
Das FREEKESTRA ist ein neu gegründetes Musikprojekt unter der künstlerischen Leitung der Geigerin Carolin Pook. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger und Multimedia-Spezialisten Robin Alberding sowie dem Jazzmusiker Richard Häckel wird ein besonderes Jugendensemble ermöglicht - ein Raum, in dem junge Musiker:innen ihre Kreativität frei entfalten und jenseits aller Genregrenzen zusammen musizieren können. Die
Kinoleinwand wird beim Konzert einbezogen, denn der jeweilige
Aufführungsort fließt als Komponente in die Improvisationen mit ein.
vTHE MAGIC CITY - BIRMINGHAM ACCORDING TO SUN RA
on Guillaume Maupin und Pablo Guarise, Belgien/I/F 2025, 100 min., digital
Am 22. Mai 1914 kam Herman Poole Blount auf der Erde zur Welt, genauer gesagt: in Birmingham, Alabama. Später wurde er unter seinem Künstlername Sun Ra weltberühmt als einer der eigenwilligsten Jazz-Musiker des 20. Jahrhunderts und als Mitschöpfer des Afro-Futurismus. Birmingham, auch bekannt als "The Magic City", war damals eine nach Rassen getrennte Industriestadt im Süden der Vereinigten Staaten. In dieser auf den ersten Blick feindseligen Umwelt entwickelte Sun Ra die Grundlagen seiner Musik und seiner mystischen Philosophie, indem er sich die Stadt als eine Welt voller geheimer Zeichen erschloss. 1946 siedelte er nach Chicago über, wo er später seine legendäre Musiker-Kommune gründen sollte. Erst kurz vor seinem Tod kehrte er wieder nach Birmingham zurück. Der Film ist sowohl ein Porträt des Künstlers als jungem Mann als auch eines einer Stadt, die von Rassismus und Ku-Klux-Klan-Gewalt geprägt wurde. Anders, als man es von anderen Dokus über Musiker ...Mehr anzeigen kennt, gibt es hier nicht das übliche Wechselbad von Interviews und Konzertmitschnitten. Maupin und Guarise ist viel mehr und etwas sehr Wertvolles gelungen: eine vielschichtige
soziologische Reflexion über die Wechselwirkung von gesellschaftlichem Umfeld und Kunst.
In Zusammenarbeit mit der JMI - Jazz Musiker*innen Initiative Hannover e.V.
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