Franz Schubert (1797–1828) Quartettsatz c-Moll D 703
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Streichquartett C-Dur KV 465 "Dissonanzenquartett"
Johannes Brahms (1833–1897) Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51 Nr. 2
Vier Musiker, vier unterschiedliche kulturelle Wurzeln und ein gemeinsames künstlerisches Ziel: Das Viatores Quartet zählt zu den vielversprechenden jungen Streichquartetten aus Berlin. Sein Name leitet sich vom lateinischen Wort für "Reisende" ab - passend zu einem Ensemble, das musikalische Herkunft, gemeinsames Entdecken und internationale Erfahrung miteinander verbindet.
Im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau präsentiert das Quartett drei bedeutende Werke der Kammermusikliteratur. Mozarts "Dissonanzenquartett" verdankt seinen Beinamen der für seine Zeit ungewöhnlich kühnen langsamen Einleitung. Schuberts Quartettsatz in c-Moll ist das vollendete Fragment eines unvollendet gebliebenen Werkes und markiert seinen Aufbruch zu einem neuen Quartettstil. Brahms’ zweites Streichquartett verbindet lyrische Linien mit dichter motivischer Arbeit und schlägt zugleich eine hörbare Brücke zu Schubert.
Seit seiner Gründung im Jahr 2023 wurde das Viatores Quartet mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. 2024 nahm der SWR das Ensemble in sein dreijähriges Förderprogramm "SWR New Talent" auf. In den Spielzeiten 2025 bis 2027 ist es zudem Ensemble in Residence bei ProQuartet - Centre Européen de Musique de Chambre in Paris. Anfang 2026 erschien das Debütalbum des Quartetts.
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