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Klangvolles Konzert zur Weihnachtszeit: Britten: Ceremony of Carols | Bernstein: Chichester psalms
Der englische Musiker Benjamin Britten studierte in den 1930er Jahren Klavier und Komposition in London.
Bereits vielfach mit Auszeichnungen dekoriert schuf der Komponist seine Ceremony of Carols 1942, während er aus dem Exil in den USA zurück in seine Heimat nach England fuhr. Aus mittelenglischen, lateinischen und früh neuenglischen Gedichten erwuchs das Werk, welches Britten speziell für Weihnachten komponierte und das ursprünglich eine Aneinanderreihung einzelner Lieder war. Das heute vorliegende, zusammenhängende Werk berührt die Zuhörer schon zu Beginn. Der Chor intoniert zum Einzug in die Kirche das „Hodie Christus natus est“ - Heute wurde Christus geboren. Die den gregorianischen Gesängen (Antiphon) entlehnten Harmonien schaffen im Konzertsaal eine andächtige gespannte Atmosphäre. Erzählt wird im folgenden die Weihnachtsgeschichte: Wolcum Yole!, There Is no Rose, That youngë child, Balulalow, As Dew in Aprille, This Little Babe, In Freezing Winter Night, Spring Carol, Deo Gracias. Zum Auszug des Chors erklingt erneut das Hodie vom Anfang („Recession“).
Getragen von sanft gezupftem Harfenspiel erleben wir den Chor und den Jugendchor der Kantorei.
Die herausragende Sopranistin Julia Hagenmüller singt ihre Partien silbrig leicht und schwerelos. Im Duett „Spring Carol“ steht ihr Karlotta Maczewski als Sopranstimme zur Seite.
Der amerikanische Musiker Leonard Bernstein komponierte 1965 für das Musikfestival in Chichester/Sussex die Chichester psalms. Bernstein, selbst jüdischer Herkunft, vertonte die biblischen Psalmen in ihrer Originalsprache Hebräisch. Aus 6 Psalmen, die er persönlich auswählte, machte er 3 Teile.
Orgel, Harfe und Schlagwerk begleiten den Chor. Als Solistin glänzt auch hier Julia Hagenmüller.
Der 1. Satz, eingeleitet von einem großen Chor „Wach auf, Psalter und Harfe“, hat den Charakter eines heiteren Liedes und Tanzes Jauchzet dem Herrn, alle ...Mehr anzeigen Welt“ Im 2. Satz kontrastieren eine sanfte Melodie „Der Herr ist mein Hirte“, die von der Solistin und den hohen Stimmen des Chores gesungen wird, mit den rhythmisch vorantreibenden tiefen Chorstimmen „Warum toben die Heiden“. Im 3. Satz folgt auf eine instrumentale Einleitung ein besinnlich fließender Chorgesang „Herr, mein Herz ist nicht hochmütig“, der in das Friedensgebet des Schlusschores mündet „Siehe, wie gut und lieblich“.
Die Leitung des Konzerts hat Markus Maczewski. Ein klangvolles Konzert und Weihnachtsstimmung sind garantiert!
wann: 20. Dezember (4. Advent) um 17 Uhr, Ende gegen 19 Uhr
wo: Stephanuskirche Düsseldorf-Wersten, Wiesdorfer Str. 21, 40591 Düsseldorf
wer: Chor und Jugendchor der Kantorei | Harfe, Orgel und Schlagwerk | Solistin: Julia Hagenmüller (Sopran) | Leitung: Markus Maczewski
Eintritt frei - wir freuen uns über Spenden am AusgangWeniger anzeigen