Seit nunmehr 30 Jahren befasst sich IBH mit brasilianischer Musik. Initialzündung war die Idee, Jazzmusik mit lateinamerikanischer Rhythmik zu spielen und das konventionelle Drumset durch Perkussionsinstrumente zu ersetzen. Das war anfangs irgendwie „latin“, die Lyrics waren jedoch noch auf Englisch. Spätestens mit dem Hinzukommen von Jürgen Braun war klar, dass eine Konzentration auf Brasilien notwendig war, ein Kontinent im Kontinent, mit einem ganzen Universum an Musik: Samba, Bossa Nova, Forro, Frevo, Choro, MPB (Música Popular Brasileira) – teils folkloristisch, teils poppig, aber auch sehr jazzig – insbesondere beim „Säulenheiligen“ des Bossa Nova,Tom Jobim. In diesem weiten Feld bewegt sich die Band heute und ist im Laufe der Jahre immer tiefer in die Materie eingedrungen. Jeschi Paul hat sich die Texte im Original angeeignet, und alle bringen ihren reichen Erfahrungsschatz aus den verschiedensten Gefilden mit ein: aus dem Jazz, der Klassik, dem Pop und der Weltmusik. Heute kann IBH stolz behaupten: wir spielen brasilianische Musik in einer stilistischen Bandbreite, die ihresgleichen sucht. Sie nehmen uns mit auf eine Reise, in der brasilianische Songs mit authentischer Rhythmik, ausgefuchsten Arrangements, reifer Improvisationskunst und ausufernder Spielfreude zu einem hochspannend-entspannten Erlebnis verschmelzen!
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