Vor ein paar Jahren traten Gisbert zu Knyphausen und Heinz Ratz gemeinsam im Pantheon auf, um Spenden für selbstverwaltete Jugendhäuser und soziokulturelle Zentren zu sammeln - nun kommen sie mit einem weiteren Demokratieprojekt nach Bonn - und wollen soziale Arbeit sichtbar machen und für eine Wertschätzung von Ehrenamt und zwischenmenschlichem Engagement werben. „Alternative Gutmensch“ nennt sich die Aktion, mit der sie und weiter Künstler*innen tagsüber in sozialen Einrichtungen spielen und abends in einem öffentlichen Konzert mit einem in Zeiten der Wut wunderbar versöhnlichen und gelassenen Programm auftreten.
GISBERT ZU KNYPHAUSEN: "Gisbert zu Knyphausen klingt nach Astra-Bier, Bartvernachlässigung und selbstgedrehten Zigaretten ohne künstliche Aromastoffe. Er wertet Altbekanntes mit netten Bildern auf, die sich langsam im Kopf stapeln. Musikalisch schrammelt er eingängig die Stahlseiten, spielt keine komplizierten Riffs, sondern einfache Melodien mit folkigem, gar poppigem Charakter. Von Knyphausen singt seine Texte mit gebrochener Stimme und klingt wie ein Wahlhamburger, der den ein oder anderen Kultur-Crash schon hinter sich gebracht hat." (laut.de)
HEINZ RATZ: “Ratz’ Texte sind einen Kniefall wert. Kein unausgegorener Protest-Salat, sondern ebenso leidenschaftliche wie empathische Analyse übler Politik, oberflächlicher Gesellschaft und eine brennende Fackel für die Liebe in all ihren Facetten.” – Ulf Kubanke, laut.de
“Heinz Ratz ist vielleicht deshalb so ein wichtiger Künstler, weil bei ihm das Goethe’sche Unzulängliche zum Ereignis wird. Er macht sich und uns keine große Kunst vor und ist gerade deshalb ein großer Künstler. Seit ich ihn entdeckt habe, mache ich mir keine allzu großen Sorgen mehr um die Zunft der deutschsprachigen Liedermacher.” – Konstantin Wecker
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