Der fränkische Pianist Paul Sturm ist aus der Konzertreihe des Theater Ansbach nicht wegzudenken. Über 20 Matineen hat Paul Sturm bereits am Haus gegeben und wird auch in dieser Spielzeit mit viel Wissen und pianistischem Können sein Publikum begeistern. Dieses Mal steht ein neues Schubert-Programm auf dem Spielplan. In seinem nächsten Gesprächskonzert wird der Pianist Paul Sturm anhand von ausgewählten Kompositionen (Impromptus, Moments musicaux, Klaviersonaten u.a.) erläutern, welche Neuerungen und Besonderheiten Schuberts Klavierwerk charakterisieren bzw. auszeichnen und damit zeigen, dass Schuberts Klavierwerk nicht nur in der Nach folge der Wiener Klassiker zu sehen und zu bewerten ist, sondern weit in die Zukunft weist. Erleben Sie Franz Schubert zunächst als Meister des gesanglichen Klavierspiels in seinem Impromptu Ges-Dur und Klavierstück Nr. 1 es-Moll. In einer Auswahl von Walzern und Deutschen Tänzen lernen Sie Schubert als einen Giganten der Komposition kleiner Klavierminiaturen kennen. In neuere kompositorische Welten entführt Franz Schubert im 1. Satz der Klaviersonate a-Moll, in dem er mit rhythmischer Unerbittlichkeit und lyrischen Momenten die Spätromantik etwa eines Anton Bruckner vorwegnimmt und schließlich wird Paul Sturm beispielhaft an den 13 Variationen über ein Thema von Anselm Hüttenbrenner und am langsamen Satz der Sonate in B-Dur Schuberts geniale Meisterschaft in Harmonisierung und Stimmführung zeigen
mit: Paul Sturm (Klavier und Moderation)
Programm: Franz Schubert - die Bedeutung des Klaviers in seinem kompositorischen Schaffen
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