Wolfgang Amadeus Mozart gilt als einer der strahlendsten Vertreter der Wiener Klassik, dessen Werke durch Klarheit, melodische Eleganz und harmonische Balance bestechen. Die Ouvertüre zu „Così fan tutte“ entstand 1790 für seine gleichnamige Oper und spiegelt Mozarts feinsinnigen Humor ebenso wie seine Fähigkeit, Charaktere musikalisch lebendig zu machen. Das Klavierkonzert C-Dur KV 503 gehört zu seinen späten Konzerten. Es vereint virtuose Solopassagen mit einem orchestralen Dialog voller filigraner Details und gibt einen Einblick in die kunstvolle Symbiose von Soloinstrument und Ensemble. Mit der „Prager“ Sinfonie von 1786 wendet sich Mozart dem größeren orchestralen Bogen zu: Ausladende Themen, elegante Strukturen und harmonische Vielfalt machen sie zu einem Höhepunkt seiner Sinfonik und spiegeln zugleich die musikalischen Vorlieben des damaligen Prag wider. Zusammen vermitteln diese Werke nicht nur Mozarts brillante Kompositionskunst, sondern auch die Vielfalt, Spielfreude und emotionale Tiefe der Wiener Klassik
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