Everlast

Bild von www.eventim.de

Everlast, Leipzig

Nov.
21
2019
Donnerstag, 21. November 2019, 20:00 Uhr
Täubchenthal, Markranstädter Strasse 1, 04229 Leipzig

Verfügbare Karten und Preise für diese Veranstaltung

Kategorie / PlatzPreis (€)
1 / Freie Platzwahl 33,90 nicht buchbar

Weitere Termine

4 weitere Termine von Everlast anzeigen ›

Der Grammy-Gewinner und Multi-Platinum-Seller ist ein gern gesehener Gast in Deutschland. Nach dem Riesenerfolg seiner umjubelten Tour im vergangenen Herbst ist Everlast nun erneut unterwegs. Im Zentrum der Konzerte werden seine Klassiker stehen, aber er wird auch Lieder seines aktuellen Albums „Whitey Ford´s House Of Pain“ (Long Branch Records / SPV) präsentieren. Folgende Shows sind geplant: in Stuttgart am 8. November 2019 in der Halle im Wizemann, in Bochum am 12. November 2019 in der Zeche, in Bremen am 19. November im Modernes und in Leipzig am 21. November 2019 im Täubchenthal.

Everlasts aktuelles Album „Whitey Ford´s House of Pain“ ist sein siebtes Solo-Studioalbum und das erste mit neuem Material seit „Songs For The Ungrateful Living“ (2011). Die zwölf frischen Songs bieten eine vielseitige stilistische Auswahl von Everlasts 30jähriger musikalischer Reise. Der apokalyptische Rap der ersten Single „The Culling“ ist eine dystopische Vision, die vor „lügenden Politikern“ als Bedrohung unserer Freiheit warnt. Das selbstanalytische „The Climb“ ist ein Lied, das den Kampf seines eigenen Kindes gegen Mukoviszidose beschreibt, einer der Hauptgründe für die weite Lücke zwischen seinen letzten Alben. Dem Leiden seiner Tochter zuzusehen schürt seinen Zorn, dem er in „One Of Us“ Ausdruck verleiht. Der Delta-Blues „Show Your Roll“ dagegen ist ein dunkler Blick in die Welt der Gewalt und Gangs. Hier begrüßt Everlast als Gast Aloe Blacc, der ihn zu seinen Hip-Hop-Wurzeln zurückführt. Das Herzstück des Albums, „Summer Rain“, ist ein fast filmischer Einblick in die Schrecken der Drogenabhängigkeit. Dazu gibt es auch eine Hommage an den verstorbenen Tom Petty, in „It Ain´t Easy“ zitiert Everlast Pettys Zeile: „The Waiting Is The Hardest Part“.

Im Laufe seiner Karriere hat sich Everlast allen Labels und Musikkategorien widersetzt und tut dies auch mit dem aktuellen „Whitey Ford´s House of Pain“. „Ich habe schon immer dagegen gekämpft, einem einzigen Genre anzugehören. Es scheint, als würde der Markt das jetzt verstehen. Schau dir jemanden wie Drake an, der Singen und Rappen kombiniert. Die Dinge verändern sich!“

Der irisch-stämmige US-Amerikaner begann seine Karriere bei Ice-T´s Rhyme Syndicate Cartel. Später wurde er Teil der irisch-amerikanischen Rapper House Of Pain, die von ihrem selbstbetitelten Debüt prompt eine Million Alben an den Fan brachten. Als der Erfolg nachließ, startete Everlast eine Solo-Karriere. Mit seinem zweiten Album „Whitey Ford Sings The Blues“ nahm er die Tradition des Talkin´ Blues wieder auf. „Mein Erzählen kommt vom Rap. Ich nehme alle Dinge, die mich im Leben inspirierten, und vermische sie. Das macht auch ein DJ mit seinen Platten. Ich mag (Talking Blueser) John Lee Hooker, aber ich wollte ihm nie nacheifern“, sagt der 49jährige. „Für mich gibt es keine Regeln, ich habe keine musikalische Ausbildung. Die erste Musik, die ich liebte, war Hip Hop, der sich bekanntlich überall bedient. Aus Samples alter Songs wird neue Musik. Mit der Haltung eines Hip Hoppers gehe ich jetzt an alte Musik und mache etwas Neues draus.“

Ein Kennzeichen von Everlast ist der Mix von Stilen wie Blues, Country, Soul, Rock, Irish Folk und sogar Klassik. „Hip Hop muss sich öffnen“, wurde Schrodys Credo. So arbeitete er etwa 1999 mit Carlos Santana für dessen Mega-Seller „Supernatural“ zusammen, ihre gemeinsame Single „Put Your Lights On“ gewann einen Grammy. Mit den ehemaligen House Of Pain-Mitgliedern Danny Boy & DJ Lethal gründete er später die Hip-Hop-Supergroup La Coka Nostra, die gerne auch E-Gitarren einsetzte. Ihr Albumdebüt hatte Gäste wie Snoop Dogg, B-Real (Cypress Hill), Sick Jacken u.a. Everlast kann auf zahlreiche Gastauftritte bei Songs und Remixen anderer Künstler zurückblicken, so z. B. Madonna, Kurupt, Cypress Hill, Sick Of It All, Xzibit, Korn u.v.a. Als Whitey Ford (benannt nach einem amerikanischen Baseball Spieler) griff er auch zur Gitarre. „Schon als kleines Kind spielte ich Klampfe, obwohl ich kaum Unterricht bekam. Auch als Teenager spielte ich ein paar Jahre, dann begann ich zu rappen, da brauchte ich keine Gitarre“, erinnert sich Schrody. „Wenn du im Musikgeschäft bist, findest du überall Gitarren, im Bus und im Studio. Ich schrieb ein paar Songs, doch damals war ich ein engstirniger Rapper und hätte nie gedacht, dass ich sie mal aufnehmen würde. Je älter ich wurde, desto mehr war ich überzeugt, dass man diese Lieder auf Platte bringen muss – und so öffnete sich diese neue Richtung für mich.“

Location: Täubchenthal

Weitere Infos ›

Das könnte Sie auch interessieren

×