drittes sinfoniekonzert

Konzert
19:00 Uhr
drittes sinfoniekonzert

Info

Franz Schubert (1797-1828)
Ouvertüre D-Dur
(Rekonstruiert nach dem Fragment D 74A mit einer
langsamen Einleitung von Edoardo Torbianelli)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
»Maurerische Trauermusik« c-Moll KV 477 (479a)
Franz Schubert
Konzertstück D-Dur D 345 für Violine und Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart
Rondo c-Moll KV 373 für Violine und Orchester
Franz Schubert
Andante h-Moll D 936A aus der Sinfonie Nr. 10
(Konzertfassung von Brian Newbould)
Sinfonie C-Dur nach dem Streichquartett D 46
Dieses Programm widmet sich den Anfängen von
Schuberts sinfonischem Denken im Spannungsfeld zur
Musik Mozarts. Die Ouvertüre D-Dur D 74A, rekonstruiert
aus einem Streichquartett-Fragment, lässt bereits
Schuberts deutlich orchestrale Anlage erkennen. Mozarts
»Maurerische Trauermusik« steht für jene klassische
Tradition, aus der Schubert seine eigene sinfonische
Sprache entwickelte. Im Dialog zwischen Mozarts Rondo
KV 373 und Schuberts Konzertstück D-Dur D 345 wird
die zunehmende Entfaltung des solistischen Ausdrucks
hörbar. Das Andante aus Schuberts unvollendeter
Sinfonie Nr. 10 ist nur in Form von Klavierskizzen überliefert
und erklingt hier in einer Orchesterfassung.
Seine klangliche Weite und innere Tiefe weisen bereits
auf die sinfonische Welt Bruckners und Mahlers voraus.
Die Sinfonie C-Dur lässt schließlich erkennen, wie
konsequent Schuberts musikalisches Denken von Beginn
an auf den sinfonischen Raum ausgerichtet war.
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