„Originell und Esprit-gefüttert, dramaturgisch gewagt und inhaltlich aufregend: selbst langjährige Stammbesucher der Konzertreihe werden in ihren Erinnerungen kaum fündig werden, wenn sie nach einem Abend suchen, in dem alle diese Eigenschaften so kunstvoll und überzeugend miteinander verwoben waren wie beim Auftritt des Delian Quartetts […] Bräuchte es einen Beweis für die außerordentliche Klasse des Ensembles – in diesen atemlosen Sekunden schien er mit der Kraft einer Supernova auf. […] Dank fürs Öffnen einer neuen Tür in die Musikwelt.“ (Süddeutsche Zeitung) Das aufwändig recherchierte neue Format des Delian Quartetts umfasst zwei Konzerthälften mit jeweils eigenem Gesicht: Die erste eröffnende präsentiert Tanzstücke quer durch die Musikgeschichte als eine Art amüsant und unterhaltsam moderierte Revue. Das Publikum wird Teil einer gemeinsamen Sache. Dies balanciert die kürzere zweite Hälfte des Abends als „ernsterer“ Kontrapunkt aus. Der Renaissance-Komponist William Byrd wird für seine emotionale Tiefe und technische Raffinesse gefeiert. Mendelssohns Streichquartett Nr. 6 hat einen expressiven und wuchtigen Charakter, der das zeitgenössische Publikum erstaunte, weil Mendelssohn einen ganz anderen Kompositionsstil zeigte.
Adrian Pinzaru I Violine Andreas Moscho I Violine Lara Albesano I Viola Hendrik Blumenroth I Violoncello
Programm: H. Purcell: Pavane in g-Moll L.v. Beethoven: Türkischer Marsch J. Strauss: Pizzicato-Polka W. Byrd: „Sing joyfully“ aus Cathedral Music, Volume 2 u.v.m.
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