Veranstalter: IG Jazz Rhein Neckar e.V., Brückenstr. 2-4, 68167 Mannheim, Deutschland
Info
Gemeinsam mit ihren Kollegen Phil Donkin und Fabian Arends ergründet die Pianistin und Komponistin Clara Vetter ein Klangspektrum vom Jazz hin zum Impressionismus und der Neuen Musik. Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb ihre Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“. Vetter sucht die Verbindungen zwischen den Dingen, die sie inspirieren, und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und ganz in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit begründet, die der baden-württembergischen Jazzpreisträgerin 2023 nachgesagt wird. Die Pianistin erzählt in ihren Kompositionen über ihre sensible und vielschichtige Wahrnehmung der Welt um sie herum. Ihre audio-visuellen synästhesieartigen Impulse zeichnen sich subtil in ihrer Musik ab. Geräusche, Texturen und optische Eindrücke aus der Natur inspirieren Vetter besonders, da sie meist in höchster Komplexität, jedoch auf selbstverständliche Weise und mit Leichtigkeit auftreten. Organische Bewegungsabläufe übersetzen sich in komplexe rhythmische, manchmal agogische Sprache. Gesehene Farben und Formen werden zu harmonischen Farben. Eine individuelle Klangsprache entsteht, die tiefes musikalisches Forschen in den Fokus stellt — mit Sinneseindrücken aus dem äußeren Leben und inneren Erfahrungen, gestützt durch künstlerisches Handwerk, Virtuosität und Intuition. In ihrem neuen Album What dances here spannt Vetter durch metaphorische märchenartige Bilder einen musikalischen Bogen von innerer und äußerer Wahrnehmung zur Fantasie. Es ist eine Widmung an die Koexistenz von Realität, Fantasie und Weiterentwicklung darin. Besetzung: Clara Vetter - Piano Reza Askari - Bass Fabian Arends - Schlagzeug
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