The Songbird Concert - Christina Lux & Tokunbo

The Songbird Concert - Christina Lux & Tokunbo

Sep.
10
2021
Freitag, 10. September 2021, 20:00 Uhr
bis Freitag, 10. September 2021, 23:00 Uhr
LOLA Kulturzentrum e.V., Lohbrügger Landstr. 8, 21031 Hamburg

Lux macht keinen Hehl aus einer klaren Haltung, die sich in ihrer Musik und ihren Ansagen widerspiegelt. Farbe zu bekennen gehört für sie zum Künstlersein dazu. "Ohne Empathie ist alles nichts. Wenn ich mit meiner Musik, an das erinnern kann, was ich selbst niemals vergessen will, dann ist das rund für mich." Sie ist eine echte Lichtgestalt im Meer der Songschreiber. Im August 2018 wurde das Album Leise Bilder mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen ausgezeichnet. Ihr aktueller Song Was zählt für Dich ist von August bis November 2019 auf Platz 1 der Liederbestenliste gelandet.


Christina Lux intensive und warme Stimme erzählt Geschichten über Begegnungen und Momentaufnahmen. Innen und außen. Sie schaut hin, betrachtet die schrägen und schönen Dinge des Lebens immer auf der Suche nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Dafür findet sie berührende Bilder in ihrer Musik und ihren Worten und schlägt tiefenentspannt den Bogen vom puren Song zum Jazz. Eine großartige Gitarristin, die ihre wachen, frechen und tief philosophischen Gedanken in ihren Songs und Ansagen durchlässig auf den Punkt bringt.

Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie das aktuelle und neunte Album Leise Bilder produziert. Im Konzert lassen sich beide mit großer Spielfreude aufeinander ein und es ist erstaunlich, wie raumfüllend und intensiv nur zwei Musiker sein können. Ohne Brüche wechselt Christina Lux dabei zwischen ihren englischen und den deutschsprachigen Songs.

Die berührende Musikalität und Bandbreite von Christina Lux ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich gut.

Kurzbio

1983 begann sie als Sängerin einer Rockband, reiste dann durch die Welt des Jazz, landete in der multikulturellen A Cappella Band Vocaleros und begann 1996 eigene Songs zu schreiben. Christina Lux brachte ihre erste CD 1998 heraus. Ihr Album Playground war 2012 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Ebenso das achte Album Embrace feat. Bodek Janke, Schlagzeug und Tabla von 2015. Leise Bilder wurde im August 2018 ausgezeichnet. Die aus Karlsruhe stammende und heute in Köln lebende Musikerin arbeitete mit Edo Zanki, Laith al Deen, Purple Schulz, Fury In The Slaughterhouse, Jon Lord (Deep Purple), Chris Jones und Mick Karn, Stoppok u.v.a. Sie tourte außerdem mit Paul Young, Tuck & Patti, Long John Baldry, Status Quo, Midge Ure, Henrik Freischlader, Astrid North, Regy Clasen u.v.a.

Pressestimmen

Kai Engelke, Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik
Mit ihrer aktuellen CD ist der Gitarristin und Sängerin Christina Lux ein kleines Meisterwerk gelungen. Ihre Texte liefern Gedankenüberschüsse von fast philosophischer Art, geschult an Jazz und Soul transportiert sie tiefsinnige Inhalte auf musikalisch höchstem Niveau. Wobei alles unangestrengt, fast schwebend daherkommt, sie artikuliert weich und swingend – Worte und Klänge harmonieren perfekt miteinander. Die alte These, dass die deutsche Sprache nicht popgeeignet sei, ist zwar schon spätestens seit Udo Lindenberg und Stoppok eindrucksvoll widerlegt, die Lux beglaubigt dies einmal mehr. Joo Kraus, Stoppok, Dennis Hormes, Markus Segschneider, Laith Al‐Deen und vor allem Oliver George haben wesentlich zur überragenden Qualität dieses Albums beigetragen. Christina Lux ist und bleibt eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschsprachigen Singer‐Songwritern.

Stereo
Mit leise Bilder übertrifft sie sich selbst, denn in ihren Texten schwingt ein verblüffendes Maß an Lebens-und Liebeserfahrung mit, und die feinsinnigen Folkpop-Songs im Stile Joni Mitchells, Tracy Chapmans oder Eva Cassidys balancieren präzise zwischen Leidenschaft und Lässigkeit.

Neue Westfälische
Runde Melodien und tolle Texte. Fließend wechselt sie von deutschen zu englischen Texten, ihre musikalische Ausdruckskraft berührt irgendetwas ganz tief im Innern. Sie berührt nicht nur durch ihre Lieder, sondern auch durch ihre starke Bühnenpräsenz. Sie singt über Liebe, Lebenswege, reflektiert den Zeitgeist und bezieht klar Stellung.

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Als Stimme von Tok Tok Tok blickt Tokunbo Akinro bereits auf eine eindrucksvolle Karriere zurück. In 15 Jahren veröffentlicht die Acoustic-Soul-Band 13 Alben, tourt rund um den Globus und steht unter anderem mit dem Filmorchester Babelsberg sowie NDR Pops Orchestra auf der Bühne. Ausgezeichnet mit fünf German Jazz Awards, sowie dem Grand Prix SACEM fällt das Resümee entsprechend positiv aus, als sich die Gruppe in 2013 auflöst. Doch damit sollte längst nicht Schluss sein.

Als TOKUNBO erfindet sich die Sängerin kurzerhand neu und knüpft mit ihrem Solo-Debüt ‚Queendom Come‘ in 2014 nahtlos an die errungenen Erfolge an. Ihr erstes Album als Solo-Künstlerin zelebriert die Liaison ihrer außergewöhnlichen Stimme mit fragilen Gitarrenklängen und Arrangements von ungewöhnlicher Tiefe. Eine Entführung in dunkelschöne Klangwelten, die sie selbst als Folk-Noir bezeichnet. Kritiker und Fans sind gleichermaßen fasziniert von der Melange aus Mellow-Folk-Pop und Singer-Songwriter-Jazz. Die Transformation gelingt auch auf der Bühne – ihre Stimme wird von den schwebend-filigranen Songs getragen und schafft so intime Momente von eindrucksvoller Präsenz. In dieser Entschleunigung findet sie vollends ihre Identität als Solo-Künstlerin, ihr Zweitwerk avanciert rasch nach Veröffentlichung im Februar 2018 zum Kritiker-Liebling in Fachpresse und Radio-Feuilleton: „’The Swan‘ ist ruhig, entschleunigt, es ist der geworfene Anker in einer immer schneller werdenden Welt.“ bringt es die die Avalost Times auf den Punkt. „Ein frühes Singer-Songwriter-Juwel des Jahres“ schwärmt die Nachrichten-Agentur dpa, „wunderschöne erwachsene Popmusik ohne Kalkül, dafür mit ganz viel Seele.“ schreibt der NDR. Der Song ‚White Noise‘ gewinnt zudem den UK Songwriting Contest in der Kategorie ‚Bestes Video‘.

‚The Swan‘ wird zum Vorführ-Album der audiophilen HiFi-Szene und erfreut sich besonders unter Vinyl-Liebhabern großer Beliebtheit. Es ist kein Zufall, dass gerade klangaffine Hörer TOKUNBO für sich entdeckt haben. Die besondere Qualität ihrer Musik ist das Hier und Jetzt.
Ein Gegenentwurf zur immer stärkeren Beschleunigung des Zeitgeists und damit perfekt, um mit Kopfhörern in ferne Klangwelten einzutauchen.

Seit dem Frühjahr 2018 ist TOKUNBO mit ‚The Swan‘ bundesweit live auf Tournee. Im Folgejahr eröffnet sie mit der NDR Radiophilharmonie die Freistil-Saison im Kuppelsaal Hannover, 2020 gewinnt sie die International Acoustic Music Awards (IAMA) in der Kategorie ‚Best Female Artist‘ und beweist damit einmal mehr: Leise ist das neue Laut.

Christina Lux

Groovige Leuchtpoesie aus Köln

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Veranstaltungsinformation, Text und Bild von Christina Lux, für Vollständigkeit und Richtigkeit keine Gewähr.

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