Unter der Leitung von Andreas Vogler stehen zwei bedeutende Werke der Spätromantik auf dem Programm. Den ersten Teil des Konzerts trägt Edward Elgars Cello-Konzert in e-Moll, Op. 85, interpretiert von der herausragenden Cellistin Nargiza Yusupova. Das Werk zählt vielleicht zu den eindringlichsten Kompositionen des Cellorepertoires: dunkel gefärbt und von tiefer Innerlichkeit geprägt, erzählt das Meisterwerk von Sehnsucht und schmerzhafter Liebe – von einer zerrissenen Welt, aber auch von der Unauslöschlichkeit der Hoffnung. Nach der Pause folgt Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 6 in D-Dur, Op. 60 – eine monumentale, zugleich lichtdurchflutete romantische Sinfonie. Mit ihren tänzerischen Elementen, weit ausschwingenden Melodien und kraftvollen Orchesterfarben bildet sie einen strahlenden Kontrast zum Elgar-Konzert. Dvořák verbindet hier folkloristische Impulse mit sinfonischer Größe und schafft ein Werk voller Energie, Wärme und Lebensfreude.
Ein Konzertnachmittag, der unter die Haut geht – zwischen sehnsuchtsvoller Tiefe und leuchtender sinfonischer Lebensfreude.
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