Die Singer-Songwriterin claire my flair - ja, die mit diesem wilden Vibrato, das man nie mehr vergisst, wenn man es einmal gehört hat - meldet sich mit ihrer zweiten EP "Through the Worst Years and the Opposite" zurück. Es ist eine Sammlung an Songs, geschrieben von einer hoffnungslosen Romantikerin, die trotz der wilden Aufs und Abs der Liebe nie die Hoffnung verliert. Nenn es einen Liebesbrief an die Liebe und den Herzschmerz. Oder stell es dir vor wie ein Pflaster, verziert mit handgezeichneten Ponys, Blumen und Schmetterlingen. Auf der Packung steht: Das hier ist für unerschütterliche Liebende. Es muss keinen Sinn ergeben. Eigentlich darf es das gar nicht. Es ist ein Gemütszustand. Eine Lebenshaltung. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht. Und wie klingt die Musik? Nun, sie ist grosszügig mit der Butter - schmilzt und gleitet über einen Stapel dampfender Pfannkuchen, gefüllt mit Blaubeeren und schon klebrig von lokal gewonnenem Ahornsirup. Oder kennst du dieses Gefühl, wenn die Vormittagssonne dir sanft in den Nacken scheint? "Through the Worst Years and the Opposite" - eine fünf Songs umfassende Meditation über die unvereinbaren Paradoxa einer hoffnungslosen Romantikerin, die aus unerklärlichen Gründen das letzte Fünkchen Hoffnung einfach nicht loslassen kann.
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