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Ludwig van Beethoven war nicht nur ein Meister des monumentalen Pathos, sondern auch ein glänzender Ironiker mit diebischer Freude am musikalischen Witz. Bereits vor drei Jahren feierte dieses spektakuläre Projekt beim IDO-Publikum einen triumphalen Erfolg und kehrt nun auf vielfachen Wunsch als exklusiver Höhepunkt zurück. Das 21. Festivaljahr beweist erneut, wie charmant diese Deutung das traditionelle Orchestergefüge selbstbewusst neu interpretiert.
Anstelle eines gewohnten Klangkörpers ...Mehr anzeigen entfalten zwei visionäre Virtuosinnen und ein Virtuose einen packenden Dialog voller Esprit und Tiefgang. Elsa Grether lässt ihre Violine mit einer feinsinnigen, fast tänzerischen Eleganz singen, während Pieter-Jelle de Boer an der Orgel mit meisterhafter, orchestraler Registrierung ein symphonisches Klangfundament im Raum entfaltet. Den heroisch-brillanten Gegenpol setzt Frederike Möller am Klavier, die mit rücksichtsloser Präzision Beethovens rhythmischen Spielwitz zu einer virtuosen Punktlandung führt. Ein hochkarätiges Wiedersehen, das die reine Spielfreude feiert und intelligenten Humor in ein unvergessliches Klangerlebnis verwandelt.Weniger anzeigen