Grażyna Bacewicz: Konzert für Streichorchester (1948) Joseph Haydn: Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 Igor Strawinsky: Suite italienne (Arr. Benjamin Wallfisch) Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Die Academy of St Martin in the Fields, 1958 von Sir Neville Marriner gegründet, zählt heute zu den weltweit führenden Kammerorchestern. Als Aushängeschild britischer Musikkultur steht das Ensemble seit Jahrzehnten für musikalische Exzellenz. Unter der künstlerischen Leitung von Joshua Bell fördert es einen ensemblegeprägten Ansatz: intensive musikalische Interaktionen – auch mit dem Publikum. Neben diesem globalen Exportschlager steht eine Solistin, die von Le Figaro als „unvergleichliche Musikerin“ gefeiert wird: Anastasia Kobekina. Auch die vielfach ausgezeichnete Cellistin – die zuletzt mit dem Opus Klassik und dem Leonard Bernstein Award geehrt wurde – sucht genau diese Form des Dialogs. Ihr Spiel gilt als präsent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das Programm nutzt diese Konstellation gezielt: Haydn verlangt Klarheit und Präzision, Bacewicz fordert rhythmische Geschlossenheit und Strawinsky stilistische Flexibilität. Mozarts Sinfonie Nr. 29 schließlich lebt vom Zusammenspiel auf Augenhöhe. Übrigens produzierte die ARD im Februar 2025 eine vierteilige Dokumentationsreihe über die russische Cellistin und ihr Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1698. Der Titel der Reihe: „Anastasia Kobekina – Jetzt oder nie“.
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